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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1929-01-01 · XXi (1929) · page 310

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXi (1929)
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 310)
Language
German
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IRI
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237 Zugleich bevollmächtigen wir hiermit durch unsere Unterschrift unseren Vorstand die Herren Herz Bodenheimer und Jonas Meyer, Beide zu Darmstadt, diese unsere Erklärung zur Kenntniss der Grossh. Behörde zu bringen, sowie auch in Wahrung unserer Bechte als Mitglieder der neuen Religionsgesellschait in jeder Beziehung uns aller Orten zu vertreten resp. vertreten zu lassen, indem wir die Handlungen unserer Bevollmächtigten als von uns selbst aus״ gegangen erklären und ansehen. Darmstadt 26, September 1871 gez. Jonas Meyer, Herz Bodenheimer, A. Neu, E. Neu, Gottschall May, Ferd. Feitier, Lob Sulzbach, K. Strauss, L. Wolff, Daniel Neu, Jonas Meyer 2ter, M. Mayer, L. Falk, M. H. Mayer, B. Mayer, Samuel Strauss, Löb J. Kahn, S. Feitier Ww., M. Feitier, Wolf Bodenheimer, Zacharias Meyer, A. Haas, Levi Haas, Simon Haas, Josel Heil, Feist Lehmann, Levi Levi, Löb May, Lehmann Guckenheimer, Moses Schott, A. Bender, Fanny Bentheim, A. Haas Ww., Simon Haas, lsaac Mainzer, Bernhard Mainzer, Buben W01ff.u Bückäusserung des Grossh. Rabbinats Darmstadt an Kreisamt D♦ über ״die Funktion des Dr. L. Marx aus Baden als jüd. Beligionslehrer in Darmstadt am 15. Oktober 1871 (auf Verfügung v. 18. Sept.). Zunächst bemerkt Babb. Dr. Landsberger, dass er die in der Beilage erwähnte Religionsschule wie die sogenannte hiesige Religionsgesellscbaft ״durchaus nicht kenne“. In der hiesigen jüd. Gemeinde befindet sich von jeher nur eine Religionsschule, die unter unserer Leitung steht und an welcher der Cantor der hiesigen Gemeinde H. Oppenheimer als Beligionslehrer fungiert.“ Wenn die Kinder mancher hiesiger Gemeindemitglieder diese Schule nicht besuchen, so können wir sie zum Besuche nichtjzwingen, weil der jüd. Religionsunterricht vom Grossh. hohen Ministerium zum grossen Nachtheile der sittlichen Bildung der Israeliten auf dem Lande nicht als ein obligatorischer betrachtet wird. Wenn nunmehr ein Theil jener Kinder in einer bes. Schule durch ״einen Dr. L. Marx aus Baden“ unterrichtet werden 8011, so sei der Schule wie dem Lehrer nur der Charakter einer Privatscbule und eines Privatlehrers beizulegen, von denen die erstere unsere?

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