Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 260)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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Darmstadt rufen Schabt) nicht a I der Ob welchen1 stimmten' meinde bürg aus 10 Stimm: bischofshe: Lan treu und U. a. liegt dem Jahre Oberlandrj die bei d sein Verb‘< gnädigste Verbot h Tora-Freudenfest nicht im Zopf zum Aufsen wurde, weil der Vorstand Haube oder ge. Doch scheint die Behörde die Sache behandelt zu haben. wurde durch sämtliche Landjudenvorstände aft Catzeneinbogen und der Grafschaft Epstein, gerer Ausschuss von noch 25 durch das Los beften aus der Darmstädter israelischen Religionsgeen war, Rabbiner Calmann Israel Mengenau sen mit 20 Stimmen zum Landrabbiner gewählt, n auf Moses Bamberger (Rabbiner in Neckar- 9 Stimmen auf Hillel Sondheimer. jr Callmann Mengenburg war streng gesetzes- Erhaltung der Ordnung im Rabbinatsbezirk. ingabe des Rabbinats an den Landgrafen aus Vor um Schutz der Autorität seines Amts. Als beklagt er sich über die Juden von Arheilgen, eihung der neuen Synagoge zu Arheilgen gegen zt hatten und dafür mit 2 Thaler Straff — halb haft verfallend — belegt worden waren. Das deshalb erlassen, ״weil dabei immerhin solche Exzesse unterlaufen, die mit der Feyerlichkeit einer solchen Handlung in strackstem Widerspruch stehen, sowie darum auch solche mit den noch fortdauernden kriegerischen Zeitläuften1), wo unnöthiger Aufwand, Luxus und Verschwendung am Unrechten Orte angebracht sind, sich gar nicht räumen lassen2). Da der Befehl des Rabbiners nicht befolgt wurde, so bat dieser zur Erhaltung von Zucht und Ordnung bey den Judengemeinden, welche dann doch mit der Erhaltung des Status politicis in die engsten Bande geschlagen ist, zur Erlegung der andictirten 2 Thaler Geldbusse gnädigst anhalten za lassen“. Erste, der diese Rechte erhielt, war nach dem Bericht der Matrikel Abraham Lintz, ältester Sohn des Schutzjuden Jacob Lintz. Spätere Nachkommen der Familie nahmen die Taufe an. *) Es war die Zeit der Koalitionskriege, wobei Hessen wiederholt von den Franzosen besetzt wurde. *) Soll wohl heissen ״vermeiden“ lassen.