Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 136)
- Language
- German
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62 C 17. Palga1) wurde ihr Geschlecht genannt, denn sie zerteilten durch den Turm ihren Wohnsitz2). 18. Der Fels3) zerteilte sie und riss ein4) ihren Zaun, und sie stritten einer gegen den anderen mit ihren Reden5). 19. Das Rufen ihrer Lippen, die glatt waren; wie ihr Rufen so wurden sie bestraft6). 20. Sie tobten und waren töricht und stürzten sich hitzig, und gegen den Einzigen sündigten sie und stritten sie. 21. Das Gleichsein7) einer Sprache und ihr Wohnsitz ein Wohnsitz. 22. [D1־um]7a) begehrten sie die Höhe und hassten die Tiefe8), und sie wurden verabscheut von der Höhe und vertrieben 9) von der Tiefe. Und ein- und derselben Worte. VI. l. 10)Einig, geeinigt durch eine Sprache die Toren der Erde. 2. Sie missachteten den, der prüfte ihr Gerede, als sie sprachen, eine hohe Burg zu bauen. 3. Stark sein Hessen die Bewohner der Erde11) die Schmähungen des Hochmutes. 1) Woher der Dichter diese Bezeichnung entnimmt, weiss ich nicht. *) לדירה דיר vgl• s. P. 3§8, wo u. a. eine ganze Reihe von masculinen Bildungen angeführt ist, die im mischnischen oder früheren Hebräisch nur feminin Vorkommen, z. B. לין «רב ׳ךוץ. s) sc* Gott. 4) s. A. z. T. ופרץ: Correctur etwas schwächer als der Urtext. s) Vgl. B. r. 38,10 nach der Sprachverwirrung sprach einer zum andern: Bringe mir Wasser, und er brachte ihm Staub. Da schlug der erste ihm den Kopf ein. kommt biblisch und mischnisch im Qal nicht vor, erst im Talmud hat es die Bedeutung geteilter Meinung sein. Ä) Vgl. B. J. V 2727 s. v. ללקה der die selten vorkommende Hoph^albildung belegt. ד) s. A. z. T. שיפי! >,Die Kahlheit“, dann ״Glattheit“ einer Sprache, Motiv fraglich.?a) Vgl. S. 55 Anm. 5 u. 9. 8) D. h. die Erde. 9) Die Pmalbildung von נסח kommt biblisch nicht vor. 10) Das Verständnis des folgenden Abschnittes ist besonders schwierig. Die Schlussworte der einzelnen Zeilen sind wohl absichtlich getrennt geschrieben, damit sie beliebig auf den vorhergehenden, wie auf den folgenden Vers, eventuell auf beide bezogen werden können; abgesehen von dieser willkiirlichen Beziehung der getrennt geschriebenen Worte beginnt oft mitten im Vers ein neuer Satz. x1) Vgl. B. J. II 751 s. v. der diese Bedeutung von גיא für den Piut nachweist.