Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 122)
- Language
- German
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48 VI. A Ende, das ich jeder Vollendung gesetzt habe.1) 20. Mein Erbarmen will ich von nun an nicht mehr zurückhalten, sodass ich ferner die Welt nicht vernichte. 21. Die ״je zwei“2) lasse frei und wende dich [von ihnen] ab, die ״je sieben3״) bewahre und zähle, 22. dass du sie opferst auf dem Altar, den du baust,4) nimm die Welt in Besitz5) und lebe in Sicherheit. Gehe aus der Arche. 1. Gehe aus Fesseln zur Freiheit, vom Schrecken zur Ruhe, von. 2. aus Drangsal zum Jubel, aus Schrecken zum Sein, aus Zorn zur Aufrichtung, 3. aus Finsternis zum Licht, aus Umherirren6) zur Sicherheit aus Mühe zur [Beruhigung] 4. aus Vernichtung zur Freiheit,7) aus Drangsal zum Jubel, aus Tod zur Belebung, 5. aus Klage zum Licht, aus Kerker8) zur Freiheit aus Mühe zum Atemschöpfen 6. vom Inneren [der Arche] in die Aussenwelt, aus Not zur Erleichterung, vom Fluch zum Segen, 7. vom Zorn zum Wohlgefallen, *) Vgl. Ps. 119,96 ף d. h. die unreinen Tiere, Vgl. Gen. 7, 3. *) d. h. die reinen Tiere, Vgl. Gen. 7,3. *) Vgl. Gen. 8,20. *) Vgl. Gen. 9,1;2. *) Wörtlich: Umhergeschleudertsein. דררה (י ist Deverbale von TH, dieses wiederum Denominativ von דרור♦ *) Wörtlich: Verschluss.