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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1929-01-01 · XXi (1929) · page 121

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXi (1929)
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 121)
Language
German
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IRI
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47 A ich nicht wanken machen, und die Erde1) nicht zerfliesaen lassen. 12. Um meinetwillen, um meinetwillen will ich es nicht tun, denn mein Erbarmen waltet über Jedem Geschöpf.Ia) 13. Nicht soll ferner Wasser zur Sintflut werden, sein Herahsteigen sei beherrscht.2) 14. Das Fliessende diene der Belebung, der Sättigung der Erde.3) 15. Du sprachest zu dem, der wie der Anblick des Bogens erscheint,4) die Nefilim5) durch den Anblick des Bogens zu retten.6) 16. Schreite voran, ich habe gesehen, dass du nicht auf [die Kraft des] Bogens vertraust, ich gebe dir als Zeichen in der Wolke einen Bogen. 17. Ich habe dich mit dem [Zeichen des] Bunde[s] bedacht bevor du geboren7) wurdest, ich vertraue dir an, ״dieses ist das Zeichen des Bundes“.8) 18. Ich habe dir geleuchtet am Morgen und Abend,9) dass du herausgehest und eine Zuflucht erreichst.10) 19. Er setzt der Finsternis ein Ende,11) siehe sie hört au! mit dem ניא ף wörtlich Tal, dann in erweitertem Sinn in der Sprache des Pint Erde, vgl. B. J. II 751, b. la) Ygl. Ps. 145,9. *) דברי : ich vermute eine Adjektivbildung von הדביר unterwerfen. Eine Übersetzung ״mein Wort“ gibt schwerlich einen Sinn. *) נשיה unter Anlehnung an Ps. 88,18 für Erde, vgl. Heidenheim za Geschem, der פני נשי [ibid.] so erklärt. 4) Hithpael von דמה. Der wie der Regenbogen erscheinende ist Gott, vgl. Ez. 1,28. ö) Zu Nefilim vgl. Gen. 6,4. e) Woher der Dichter entnimmt, dass Noah die Einsetzung des Regenbogens als Rettung der Nefilim erbeten hat, weiss ich nicht. 7) Vgl. T. B. 6: Noah wurde beschnitten geboren. 8) Gen. 9,17. 9) Vgl. B. r. 31,11: Die 12 Monate, die Noah in der Arche war, hatte er weder das Sonnenlicht am Tag noch das Mondlicht m der Nacht nötig, sondern er hatte eine Perle, die leuchtete. 10) Vgl. Gen. 45,7. 11) Vgl. T. B. Mikkes 1: Alles hat ein Ende usw. sogar die Finsternis. Woher weiss man es von der Finsternis? weil es heisst: er setzt ein Ende der Finsternis (Bi. 28,3). Alles was den Menschen trifft, sogar die Leiden, haben ein Ende, denn es heisst: Und jede Vollendung erforscht er (ibid). Die dritte Person am Anfang des Verses erklärt sich wohl durch enge Anlehnung an Hi. 28,3.

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