Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XXi (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- – (sequence 100)
- Language
- German
- Belongs to
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28 V, Mitte des Piut לך לך מארצך. Wenn man in Betracht zieht, dass die Länge der Piutteile nicht immer ganz gleich ist. so ist es durchaus denkbar, dass die Lücke zwischen H 16,7 Blatt 1 und Antonin 369 und die Lücke zwischen Autonin 369 und H 16, 7 Blatt 2 wohl je ein Blatt betragen haben. H 16, 7 ist stark beschädigt, besonders Blatt 2. Ein Stück dieses Blattes ist vollständig abgetrennt. Antonin 369 ist ziemlich gut erhalten. Soweit die Schrift erhalten ist, ist sie zum grossen Teile deutlich. Beide Fragmente sind von späteren Händen überarbeitet, jedoch Antonin 369 weit stärker als H 16, 7. Zu der nun folgenden Aufzählung der verschiedenartigen Correcturen vergleiche die weiter unten gegebenen Beispiele. Die Ziffern nach jeder einzelnen Art der Correetur zeigen an, bei welchem Beispiel sich die betreffende Art der Correetur findet. 1. Der Konsonantentext weist folgende Correcturen auf: a) Radierungen: 3 b) Auspunktierungen: 2 c) Überschreibungen mit anderer Tinte: 1 d) Schreibungen über der Zeile: 2. 2. a) Ein Teil der palästinensischen Vokalzeichen steht im Widerspruch zum Konsonantentext, der teils noch vorhanden, teils ausradiert, aber noch bemerkbar ist. Diese Zeichen können nicht von der Hand des Schreibers der Handschrift stammen: 1, 2, 3. b) Es findet sich eine ganze Reibe von tiberischen Punktationszeichen, besonders zahlreich ist das tiberische Dagesch: 2 Besonders aus der Correetur der Vokalzeichen ergibt sich mit Sicherheit, dass mindestens zwei Überarbeiter an der Handschrift tätig waren. Bei der Herausgabe des Textes habe ich mich bemüht, den ursprünglichen Text zu geben. Es war nicht immer möglich. An einer Reihe von Stellen ist aus Radierungen und Schreibungen mit anderer Tinte zu ersehen, dass eine Correetur vorliegt, doch vom Urtext ist nichts mehr zu sehen. Es war für mich sehr wesentlich, dass ich das Original von Antonin 369 benutzen konnte *, nur durch das Original wurde mir Vieles verständlich, was mir sonst rätselhaft geblieben wäre. Von H 16, 7 babe ich nur eine Photographie