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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1929-01-01 · XXi (1929) · page 98

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XXi (1929)
Date
1929-01-01
Page
– (sequence 98)
Language
German
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IRI
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26 Seder Teil A וידבר אלד,ים אל נח (Gen. 8, 15) IV b, 5—Schluss B m ויהיו בני (Gen. 9, 18) I—II5 + VII—Schluss C p^ ויהי כל (Gen. 11, 1) I—Villa D לך לך מארצך (Gen. 12,10) V 14- Schluss E ויהי בימי אמרפל (Gen. 14,1) I—II4 Hs. H 16, 7 a, b H 16,7 b Antonin 369 a Antonin 369 a־d II 16, 7 c, d H 16, 7 d Über die Herkunft der Fragmente siehe im Vorwort. Ein sicheres Zeichen für die Zugehörigkeit zum Machsor Jannai ist nur bei C vorhanden: das Namens-Akrostichon יניי in Abschnitt III. Bei den übrigen Piutim fehlt Abschnitt III. Also fällt dieses Beweismoment fort. Für die Zugehörigkeit der übrigen Piutim zum Machsor Jannai spricht, dass alle Piutim auf einer Handschrift stehen. Wie weiter ausgeführt wird, sind H 16, 7 und Antonin 369 Teile einer Handschrift. Wenn, wie eben bewiesen, C zum Machsor Jannai gehört, dann ist das Gleiche auch von den auf der gleichen Handschrift stehenden Piutim anzunehmen. Bei A, B und E kommt als Beweismoment der typische Aufbau der Keroboth des Machsor Jannai hinzu: A: Das Alphabet in IV b ist nur bis י durchgeführt. B: Abschnitt I enthält das Alphabet von א bis ל, II von מ an; das Fragment bricht bei ש ab. E: I enthält das Alphabet von א bis ל, II von מ an; das Fragment bricht bei ר ab. Gegen diesen Beweis spricht allerdings folgendes: In den erwähnten ״Geniza-Studies etc.“ S. 24—31 wird ein Piu-t veröffentlicht, dessen Aufbau dem der Piutim des Machsor Jannai entspricht, nur hat Abschn. III, der sonst das Akrostichon יניי hat, das Akrostichon שמואל. Wir sehen also, dass auch ein anderer Dichter Piutim nach dem gleichen Aufbau verfasst hat. Der Aufbau als solcher ohne das Akrostichon יניי ist also kein strikter Beweis für die Zugehörigkeit zum Machsor Jannai. Die Bibelverse, die den Abschnitten I, II, III folgen, stehen zu diesen entweder ihrem einfachen Sinne nach oder nach der Deutung des Midrasch in Beziehung. Eine Bindung an eine bestimmte Midraschstelle findet nicht statt. Bei den in der nächsten Veröffentlichung folgenden Piutim tritt das noch deutlicher hervor,

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