Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIX. (1928)
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 373)
- Language
- German
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könne. In diesem Aufsatz über Rabbi Rasor, bietet sich dem Verfasser Gelegenheit zu einer anziehenden, übersichtlichen Dar- Stellung der Geschichte der jüdischen Gemeinde des alten Basel. Der Autor hat in der Basler Universitätsbibliothek eineti alten Druck der Megillath Esther mit jüdisch-deutscher Paraphrase gefunden und weist darauf hin, dass diese Paraphrase inhaltlich sowohl als auch sprachlich sehr vieles zur Erforschung Anregendes bietet. Raschi wird nach den Worten des Verfassers in einem populären Vortrag geschildert. Dieser Vortrag ist ein Musterbeispiel dafür, wie man auch Zuhörer, die nur wenig auch von den wichtigsten Dingen der jüdischen Literatur wissen, ohne strengwissenschaftlichen Boden zu verlassen, zugleich fesseln, erwärmen und gründlich belehren kann. Einzelheiten nur haben wir hier hervorgehoben. Der Leser dieses gehaltvollen und umfangreichen Buches, dessen Lektüre ein Genuss ist, wird darin allenthalben Belehrendes, Nützliches und Förderliches finden. יעקב ליב קראך. ספר חזקה רבה סדרו והוציאו לאור פנחס יעקב הכהן. חלק Chasakah Rabbah ,ראשון על אורח חיים, חלק שני(א) על יורה דעה Leipzig 1927 u. 1928. Band I, XII u. 256. Band II, X u. 810 Folioseiten. L. Kroch junior. Im Vorhergehenden haben wir zwei Werke besprochen, die ihr Erscheinen festlicher Gelegenheit oder pietätvoller Gesinnung verdanken. Derartige Bücher, auf die nicht durch Inserate und Zirkulare aufmerksam gemacht wird, wie bei sonstigen buchhändlerischen Neuerscheinungen, erfordern ganz besonders Besprechungen von sichtbarer Stelle aus, damit solche Publikationen dem Interessentenkreis nicht entgehen. Wir sind so glücklich hier auf ein grosses literarisches Unternehmen hinzuweisen, das durch die Pietät zweier Generationen veranlasst wird. Der Verfasser, ein bedeutender Talmudgelehrter, wurde in Rawitsch 5579 geboren, lernte wohl zuerst bei dem damaligen Rabbiner seiner Heimatgemeinde, R. Aron Josua Elia, und ging dann nach Breslau auf die vielbesuchte Talthudhochschule des dortigen Rabbinatsassessors, früheren Rabbiner