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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1928-01-01 · XIX. (1928) · page 371

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIX. (1928)
Date
1928-01-01
Page
– (sequence 371)
Language
German
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335 fort. Unseres Wissens hat Sassoon zuerst auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass der berühmte Minister von Granada neben seiner Bedeutung als Thoragelehrter, Grammatiker, Dichter und Staatsmann sich auch als Feldherr auszeichnete. Da uns von den talmudischen Schriften R. Samuel Hanagids ausser der ״Einleitung“ nur wenig erhalten ist, so ist die Zusammenstellung der Zitate aus den Schriften des Nagid bei Autoritäten des Mittelalters aus Drucken und Handschriften, die uns Sassoon bietet, von ganz besondcrem Wert. Am Schlüsse veröffentlicht der Autor aus seinen südarabischen handschriftlichen Schätzen eine grosse Reihe Piutim für den Tag der Beschneidung mit hinzugefügten gelehrten Bemerkungen. Die Namen der Verfasser sind zum Teil bekannt, wir erfahren aber aus diesen Veröffentlichungen auch die Namen einiger Dichter, die bisher verschollen waren. Die Ausstattung des Buches ist herrlich. Die in Gold, Rot und Blau gehaltene Umrahmung des Titels ist eine Wiedergabe des Titelblattes eiuer kostbaren Bibelhandschrift ans dem Besitz des Verfassers, an welcher der Kaligraph von 1366 bis 1383 geschrieben hatte. Vom Titelblatt bis zu den Indices, in allen Teilen, ist die neueste Veröffentlichung David Sassoons freudig zu begrüssen und löst den Wunsch aus, dass es ihm vergönnt sein möge, noch viele Kostbarkeiten seiner reichen Bibliothek mit gleichbedentsamen wissenschaftlichen Einleitungen der Öffentlichkeit zu übergeben. Rabbiner Dr. Arthur Cohn. Von Israels Lehre und Leben. Reden und Aufsätze, XIII und 413 S. (Verlag Rimon, Basel 1928) Der leider allzufrüh aus dieser Irdischkeit abberufene, langjährige Rabbiner von Basel hatte die Absicht, gelegentlich seiner durch Krankheit veranlassten Niederlegung des Amtes vorliegende Sammlung seiner Gemeinde als Abschiedsgruss zn übergeben. Es war ihm nicht vergönnt das Erscheinen des Buches zu erleben. In pietätvoller Weise haben nnn die Angehörigen in einem vorzüglich ausgestatteten starken Bande das Werk ihres Vaters der

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