Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIX. (1928)
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 330)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/2781487
- hazzan 1× ep/1004827
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294 Sciiemos 1, 14 wegen der Wortbildung ״peruchim“ (Schewiasa von P. hachodesch). In moderner Zeit wurde von den Reformern des Gottesdienstes als 3. Moment das Wünschenswerte der Verkürzung des Gebetes geltend gemacht in Gegenüberstellung des Predigers gegen den Chasan. Hier interessiert uns freilich blos die halachische Opposition und da finden wir auf der anderen Seite eine ganze Phalanx von Verteidigern und zum mindesten wohlwollenden Duldern. Schon Rabbi Gerschom bringt in einer Teschuwa (Maase hagaonim)1) die billigende Ansicht der Gaonim Natronai u. a. für die Einschiebang der Pijutim im Gebete und schliesst mit den für die Verfasser derselben besonders ehrenden Worten: תשובת רכינו גרשום מאור הגולה ... וגם יש לנו ללמוד מן הפייטנים שהיו חכמים גדולים הרי ד ינאי שהיה מן החכמים הראשונים ופייט קרובות לבל סדר וסדר של כל השנה וגם ד אלעזר בן קליר מן החכמים ראשונים ופייט קרובות לכל הרגלים והזכיר באבות וגבורות דברי אגדה וענינים הרבה וגם ד קלונימוס שמענו שחכם גדול היה ופייט קרובות לכל הרגלים והזכיר באגדה ועניינים הרבה ור׳ משלם בנו ידענו שחכם גדול היה ופייט קרובה ליום כיפור ובתוך הברכה אמר עניינים הרבה ובסוף קרובה לחתימה הזכיר מענין הברכה י״ט ויש ללמוד מהן ולא לבטל קרובות שהן שבה של הקב״ה עכ״ל Auch Raschi zeigt durch die zahlreiche Anführung von Pijutimsteilen der verschiedenen Sabbate und Feiertage sein Interesse und seine Stellungnahme, ferner der Rawed, Roschbo (Tesch. 469), der Ramban, Rosch (Broches 34) dazu der Maadane Joratow. Eine sehr scharfe Zurückweisung der Gegner des Pijut bringen im Namen des Rabbenu Tarn Sehibale Haleket (ed. Buber) und Machsor Vitry 1. c. Im kürzesten Resume stützen sich die halachischen Gegner der Einschiebung der Pijutim auf die bekannte Stelle: Brochaus 34a: אמר ר׳ יודא לעולם אל ישאל אדם צרכיו לא בשלש ראשונות ולא בס אחרונות אלא באמצעיות Siehe auch dazu Tosafos .,AP‘. Die Befürworter der Pijutim sagen dagegen, dass der Minhag in Israel sich für die Einschaltung im Gebete ausspricht, dass der Inhalt der Pijutim so bedeutend und wertvoll und deren Verfasser so würdig waren, dass die Einschal־ tung ohne weiteres zulässig ist. Die zusammenfassendste Anführung עמודי העבודה (י Lahdshut s. n. Jannai. Ebenso Sehibale Haleket ed. Venedig Kap. 11 u. ed. Buber Kap. 28. Ausserdem Machsor Vitry ed. Hurwitä S. 364. Kap. 325.