Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIX. (1928)
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 113)
- Language
- German
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77 Judenhäuser: 1420 Feb. 9 ״Haus friedreichen des Juden“ 1469 Mai 20 ״Haus im Burgfried gegenüber des Haus Bischoff und Jakob Jud Häusern“ 1471 Mai 7 ״ . . . . des Hauses in der Stadt hinten am Markt zwischen lienhart Goldhart und pannan Judenhäusern“ Das in Bd. I 184 ״in dem Hallingischen (Halleiner) Burgfried am Gries“ vom Jahre 1689 vermerkte ״Judengütel“ ist mit der 1455 genannten (Bd♦ I 150) ״peunt“ Wolfgang des Juden zu Hundsdorf identisch. (Hundsdorf in der Kuchler Pfarre laut Ortsrepert. von Salzburg, herausgegeben von der Statist. Zentralkommission in Wien Ortschaft Anet, Adneter Gries, ganz in der Nähe der Stadt Hallein.1) Judennamen, ausser den mit ihren Häusern genannten: 1414 Aug♦ 24 ״Jakob der Jud und Christan (?) der Jud“ 1417 Nov. 4 zeichnet in einem Vertrag als Mitzenge ״Friedei der Jud.“ 1432 Mai 8 zeichnet in einem Verkaufsbrief auch ״Friedrich und Jud“ (wahrscheinlich mit Hausbesitzer ״friedreich 1450 Jänn. 3 der Jud“ von 1420 Feb. 9 identisch. 1443 April 5 erscheint bei der Verschreibung eines Hauses ״Jakob der Jud und Gättl (Gitel?) seine Schwester“ mit einer Geldforderung samt Zinsenanspruch, was ihnen auch rechtgemäss durch Richterspruch des Oswald tränk chinger, Richters zu Hallein, zuerkannt wurde. Artikel Nr. 4: Von der Judengasse, der Synagoge und dem Judenfriedhof in Alt-Salzburg, zur Lesung der Pettauer und Friesaeher Grabsteine. Von der Judengasse im alten Salzburg war im ersten Band2 * *) vielfach die Rede. Eine interessante Eigentümlichkeit derselben soll sich, nach Erzählung eines Salzburgischen Historikers5), noch in den 70er Jahren des 19/ Jahrhunderts vorgefunden haben. Es 1) Vgl. H. F. Wagner T. v. Alt-Hallein 20, 28. 2) Bd. I S. HI, 76, 95, 103, 104, 127, 146, 183. *) Buhler, Salzburg, seine Monumente und seine Fürsten (Salzburg 1873) S. 114—115.