Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1928-01-01 · XIX. (1928) · page 57

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIX. (1928)
Date
1928-01-01
Page
– (sequence 57)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3486266-3486303--7296-3493673
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

21 ,דק״ק פראג והמדינה אשת ה״ה מ" יונה שנפטרה בבית (1הקצין ד אברהם איגר תע־ג לפ״ק, תנצביה W* ונקברה ביום ג״ ב״א W* ביום ב״ ך 3. Blümele, die zweite Tochter Oppenheims, war an Michel Bär Oppenheim, Rabbiner in Offenbach nnd Friedberg verheiratet; sie starb am 11. Schebat (1. Febrnar) 1738. 4. Jente, die dritte Tochter, war an Phöbus, Sohn des Selig Kohen in Hannover, verheiratet. 5. Tolze, die vierte Tochter, wurde die Frau des Bär Kleve. III. David Oppenheims literarische Wirksamkeit David Oppenheim hat seit seiner frühesten Jagend gelernt und in jugendlichem Mannesalter auch schon gelehrt, er hat eine grosse Reihe von Schriften verfasst, die mit geringen Ausnahmen von Bruchstücken nicht veröffentlicht wurden. Es liegt eine gewaltige Tragik darin, dass er, der so vielen seiner Zeitgenossen die Drucklegung ihrer Schriften ermöglicht hat, seine eigenen Werke nicht veröffentlichen konnte und dabei fehlte es ihm nicht an der Absicht, wie Duschinski2) aus mehreren Stellen seiner Handschriften nachweist. Allerdings sind ihm in den unruhigen Zeitläuften viele seiner Manuskripte gestohlen worden,s) wie er selbst bemerkte, als er seine Schriften ordnen wollte, denn er schrieb seine talmudischen Erklärungen in der Reihenfolge nieder, in der sie an der Jeschiwa vorgetragen wurden, untermischt mit Briefen und Responsen, die er gerade zur Zeit abfasste. Und, dass Oppenheims Werke verdienten der Öffentlichkeit bekannt zu werden, ist über jeden Zweifel erhaben. Ist doch schon die Sprache, die wir hauptsächlich aus seinen Approbationen kennen, Zeuge dafür, dass ihm das ganze biblische und talmudische Schrifttum vertraut und stets gegenwärtig war; gibt es doch kaum eine Zeile in seinem geradezu klassischen Musivstil, die nicht Wortwitze und Anspielungen auf biblische nnd *) Die Abschrift des Grabsteines danke ich Herrn Rabb. A. Bayer in Köliigswart. D. Kaufmann hat dieselbe in seinem Aufsatz ״R. Chajim Jena Theomim-Fränkel“ in der Monatsschrift 42. S. 322 ff. schon veröffentlicht. Zur Cootrolle habe ich dieselbe nochmals copieren lassen. Kaufmanns Lesung des Sterbedatums mit Montag 20. Elul, יביום ב, ך' אלול gibt das richtige. 2) a. a. 0. S. 1 f. s) Dusohinski a. a. 0. S. lf.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.