Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 432)
- Language
- German
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der Name seines Sohnes מהר שלל חש מ weist an! Rettung, auf den wunderbaren, unerwarteten Sturz des Sanberib bin. Die Grundgedanken einer überraschenden Deutung des Schlussverses von Psalm 137, על בהרות בבל, deren weitere Ausführung wir freilich nicht zustimmen, seien kurz skizziert. אשרי שיאחז ונפץ את עלליך אל הסלע meine nicht Babylon, wie der vorhergehende Vers, sondern gehe auf die V. 7. genannten בני אדום zurück; סלע bedeute nicht Stein oder Fels, sondern sei der Name der Hauptstadt Edoms, סלע, Petra. עלליך heisse nicht ״deine Säuglinge“, sondern — die Bedeutung von עלל erlaubt beides — ״die dich misshandelten“ oder ״Jungmannscbaft“. Bisher erschien es auffallend, dass die V. 7. genannten Edojniter uns in dem Psalm nicht wieder begegnen. Tatsächlich werden die Edomiter jedoch nochmals erwähnt. V. 8. spricht von der Vergeltung der Untaten der Babylonier, V. 9 zeigt die Strafe der V. 7 erwähnten Söhne Edoms. Zum Anfang des sechsten Kapitels findet sich eine geistvolle Erklärung, der man auch, ohne sie anzuuehmen, Aufmerksamkeit schenken wird. Es wird gefragt, warum gerade an dieser Stelle die Sündhaftigkeit mit איש טמא שפתים und עם טמא שפתים gezeichnet wird? Ein Bild, das sich sonst in der Bibel nicht findet. Der Autor glaubt das mit der Beziehung zu den einleitenden Worten ״Im Todesjahr des Königs Usiahu“ erklären zu dürfen. Ob wir nun unter dem Todesjahr das wirkliche Sterbejahr oder den politischen Tod des Königs wegen des ausbrechenden Aussatzes beim versuchten Darbringen des Raucherwerks verstehen, jedenfalls werden wir dadurch an die Gesetzes- Vorschriften bezüglich der Unreinheit des Aussätzigen erinnert. Das Bild der .,unreinen Lippen“ wäre dann leicht erklärt durch die Vorschrift Lev. 13, 25 ועל שפם יעטה וטמא טמא יקרא, dass der Aussätzige die Lippen zu verhüllen und ״unrein, unrein“ zu rufen habe. Hier hätten wir dann einen gewaltigen, erschütternden Gegensatz zwischen den dreimal heilig rufenden, reinen Feuerengeln und dem Ruf des sich in grösster Unreinheit befindlichen Menschen. Der Autor sieht im sechsten Kapitel nicht die erste Prophezeihung, sondern meint, dass der Prophet selbst das erste Kapitel als den Beginn seines Buches bezeichnet habe. Kaminka weist uns auf die überraschende Erscheinung, dass, — wenn wir das erste mit trennendem Tonzeichen versehene Wort תזון als Überschrift