Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 384)
- Language
- German
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ist dieser Bruchteil stets 2/3, es ist dies eine Folge der geogräphischen Breite, und er wird deshalb נת נרבה המדינה& genannt. e) Prüfung der Sichtbarkeit. Jetzt kommt es nur noch darauf an, ans dem Verhältnis des Sehungsbogens zur (ersten) Mondlänge zn folgern (s. S. 336), oh der Neumond gesehen werden kann. Maimonides stellt in Cap. XVII die Regel auf, dass er bei einem Sehnngsbogen 1.) unter 9° unmöglich, 2.) über 14° stets und 3.) zwischen 9° und 14* nur dann gesehen werden kann, wenn die Summe des Sehungsbogens und der Mondlänge mindestens 22° beträgt. Er bleibt unsichtbar, wenn diese Grenze nicht erreicht wird. Die Hauptfrage ist damit beantwortet. Der Vollständigkeit halber, weil sie in der Mischnah erwähnt wird, behandelt Maimonides im letzten Kapitel noch die Frage, in welcher Himmelsrichtung der Mond beim Untergang steht und nach welcher Seite die innere Wölbung der Sichel deutet. Da man, wie schon erwähnt, die Deklination aus der Länge berechnen resp. sie aus Tabellen entnehmen kann (Tab. XV), so ist die Antwort leicht gegeben. Denn je grösser die Deklination im positiven Sinne ausfällt, desto mehr entfernt sich ein Gestirn beim Untergang von Westen gegen Norden zu, und umgekehrt. Die hohle Seite des Neumondes zeigt aber immer nach der gegenüberliegenden Richtung des Ortes am Himmel, in dem er sich befindet. Der Übersicht wegen stellen wir all das bisher gesagte in Formeln zusammen, damit auch die nicht in astronomischen Dingen bewanderten Leser das Rechnungsverfahren verstehen. Ebenso gebe ich die von Maimonides an zerstreuten Stellen gerechneten Beispiele nach einander, und schliesslich habe ich alle von Maim. gegebenen Zahlenwerte, welche Funktionen anderer Grössen sind, in Tabellen zusammengefasst, wodurch jedenfalls grössere Klarheit erzielt ist. In den Beispielen S. 3&1 sind die für die Epoche gültigen Grössen von Maimonides als bekannte Werte gegeben; die anderen Zahlen sind entweder aus den Tabellen (S. 34?) entnommen, oder sie sind die Summen resp. Differenzen der beiden vorhergehenden.