Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 372)
- Language
- German
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32S Die wenigen Schriften, welche uns Aufklärung geben über unser astronomisches Spezialproblem, seien hier aufgezählt: 1) Die astronomischen Tafeln des Muhammed ihn Mnsa Alkhwarizmi in der Bearbeitung des Maslama ibn Ahmed Al-Madjriti, herausgegeben von H. Suter auf grund der lateinischen Übersetzung von Athelbard von Bath in den Memoires de FAcademie Royale des Sciences et des Lettres de Dänemark (Kopenhagen 1914). Das 22. Kapitel dieses Werkes trägt die Überschrift wde apparitione lunae vigesima nona die ad vesperum“, umfasst aber kaum eine Seite. Die deutsche Übersetzung, welche mit den Worten beginnt ״ Dieses Kapitel gehört zu den schwierigsten der arabischen Astronomief ist etwas ausführlicher. Allen Freunden arabischer Wissenschaft sei übrigens die von Suter vorausgeschickte interessante Einleitung zur Lektüre empfohlen. 2) Eine Abhandlung des arabischen Astronomen Thabit-ibn Qurrah (gegen 900 p. C.) unter dem Titel ״de supputanda apparitione lunae novae“ findet sich im britischen Museum auf bewahrt. Al-Biruni sagt in seiner von Sachau i. J. 1879 herausgegebenen Chronologie*darüber: Calculus apparitionis lunae novae est longissima et difficillima quaestio, cuius expositio longos calculos multasque tabulas requirit. 8) Das 41. Kapitel im opus astronomicum des Al-Battani sive Albatenii. Die lateinische Übersetzung dieses in arabischer Sprache verfassten Werkes ist als erster und zweiter Teil des 40. Bandes der königlichen Sternwarte zu Brera-Mailand in den Jahren 1908 und 1907 erschienen und enthält neben zahlreichen zum Schlüsse beigefügten Erläuterungen des Herausgebers Carl Alphonso Nallino sehr wertvolle Erklärungen des berühmten Astronomen Schiaparelli, s. Z. Direktor des genannten Observatoriums: und u. a. Verfasser des Buches ״L’astronomia nel antico testamento.a Der Übersetzung hat der arabische Text des in der Escuriai Nationalbibliothek zu Madrid ruhenden Manuscripts zu gruude gelegen. Die jüdische Literatur über unseren Gegenstand erschöpft sich in der Abhandlung הלכות קדוש החדש im ,םשנה תורה חלק ב des רמב״ם und dessen Commentaren von ך חביב und רבינו עובדיהו* Während aber die in den ersten 10 Kapiteln dieser Abhandlung enthaltenen Kalenderregeln unzählige, darunter sehr wertvolle Bearbeitungen gefunden haben — wir erinnern nur an die drei klassischen Werke