Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 373)
- Language
- German
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33Ö יסוד עמ*ם des rh&b 1ססר (סוד) ד״עבור ,ד יצחק בן יוסף מננ des ,אבן עזרא ספר העבור des ־ד אברהם בר חייא — sind die Kapitel 11—19, welche die astronomische Grundlage des jüdischen Kalenders betreffen, sehr stiefmütterlich behandelt worden. Der Grund hierfür mag darin liegen, dass zu ihrem Verständnis Vorkenntnisse erforderlich sind, in denen man selten Gelegenheit hat, unterrichtet zu werden, und die man sich daher aus Büchern verschaffen muss, deren Sprache oft sehr schwer verständlich ist. Möglicherweise sind auch in der in diesem Jahrbuch (XII, p. 83) erwähnten Liste astronomischer Hand- Schriften manche Arbeiten über קדוש החדש enthalten; andere mögen im Laufe der Jahre verloren gegangen sein. Das Interesse an jüdischer Kalenderkunde und den damit zusammenhängenden Gebieten ist stets ein reges gewesen, und deshalb ist kaum anzunehmen, dass man sich nicht auch mit der Frage der Vorausberechnung der Sichtbarkeit des Neumonds beschäftigt haben 8011. In astronomischen Kreisen war man auf die Schrift des Maimonides erst i. J. 1872 aufmerksam geworden. Damals hat sie der durch seine ״Wunder des Himmels“ rühmlichst bekannte Direktor der Wiener Sternwarte v. Littrow in den Sitzungsberichten der kaiserl. Akademie der Wissenschaften (Wien Bd. 66) in der Übersetzung von A. Kurrein unter der Überschrift ״Zur Kenntnis der kleinsten sichtbaren Mondphasen“ hetäusgegeben, es aber ״andern überlassen, die Regeln zu prüfen und in heutige Ausdrucksweise umzusetzen“. Seit jener Zeit ist sie nicht weniger als dreimal ins Deutsche übertragen worden: 1.) In seinen chronologischen Vergleichstabellen (Wien 1889) hat E. Mahler, der Verfasser des jüngst erschienenen Handbuchs der jüdischen Chronologie (Berlin 1916), in dem Teil ״Zeitrechnung der Juden“ als Anhang die Übersetzung der ersten zehn Capitel des קה״ח gegeben und ihr in dem Werke ״Maimonides’ Kiddusch Hachodesch“ eine Übersetzung mit Erläuterungen der sämtlichen 19 Kapitel folgen lassen. Baneth (s. weiter unten) charakterisiert die Mahlersche Arbeit zutreffend mit folgenden Sätzen: ״Je höher die Erwartungen waren, die man an diese Veröffentlichung eines verdienstvollen Astronomen zu knüpfen berechtigt war, desto grösser die Enttäuschung. Seine erläuternden Anmerkungen sind äusserst spärlich und lassen uns gerade an den dunkelsten Stellen im Stich. So findet sich zum ganzen