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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1927-01-01 · XVIII. (1927) · page 346

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVIII. (1927)
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 346)
Language
German
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…/3486266-3486305--7151-3493527
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303 Schärfe entgegen: ״Wenn, Gott behüte“ — führte er in [seiner Antwort an den genannten Landesrahbiner ans — ״der Druck unmöglich gemacht werden würde, hätte das Thorastadinm den Schaden, wovor Gott schützen möge. Der Druck eines Werkes ist ja mit grossen Kosten verbunden, und man könnte einen solchen nicht unternehmen, wenn dem Verleger nicht der Absatz (Markt) bei allen Söhnen Israels gesichert werden würde. Wir sind ja zerstreut in der ganzen Welt, der eine lebt da, der andere dort. Und wenn wir nicht die Türe verscbliessen vor den Konkurenz- Verlegern, welcher Tor wird sich in ein zweifelhaftes Unternehmen einlassen, bei welchem er viele Tausende verlieren kann. Die Folge wäre die Unmöglichkeit des Druckes und die Schädigung des Thora- Studiums. Darum haben unsere Weisen zum Heile von ganz Israel, und um das Thorastudium zu fördern, einen Wall (durch die Approbation) gegen jeden errichtet, der das Gebiet (die Zeitgrenze) betreten will, welches die zeitgenössischen Gelehrten den Verlegern von Werken zugewiesen haben. — Und wenn irgend ein Rabbiner zur Zeit der Drucklegung nach Verhältnissen der Zeit, des Ortes und des Werkes zur Einsicht gelangt, dass es angezeigt ist, für eine bestimmte Zeit den Nachdruck unter Bann zu verhüten, so ist dieser Bann auch rechtsgiltig für alle Israeliten, wo immer sie sich befinden.“1) Ein Nachdrucksverbot könne nach Ansicht des erwähnten Gelehrten seine Giltigkeit nur dann verlieren, wenn der Verleger die gedruckten Exemplare abgesetzt hat. Als darum der Verlag des Talmuds edit. Slavita die ganze Auflage — bis auf 37 Exemplare — aus verkauft hatte und die Wilnaer Verleger eine neue ף R. M. Sofer, Chasam Sofer Bd. VI, Nr. 57: ואלו חס וחלילה תתבטל הרפות תפוג תורה ה' יצילנו וא״א להדפיס כ״א בהוצאה מרובה וא״א להכניס עצמו בזה כ״א דנקיטא ליה שוקא של כל פזורי ישראל בי בע״ו״ה מפוזרים אנחנו בכל העולם מעט מזעיר פה ומעט מזעיר פה ... ואי לא נסגור הרלת בעד מדפיסים אחרים אם כן מי פתי יכנות עצמו בספק הפסד במה אלפים ותתבטל מלאכת הדפוס ח״ו ותפוג תורה ע״כ לתקנת בל ישראל ולהרס קרן התורה הנהיגו קדמונינו להטיל גודא על הנכנס לגבול שגובלים רבני הזמן להמרפיס הקורם ♦ ♦ ♦ ♦ ע״כ כל שום רב מאן דהוא הרואה בעיניו בשעת ההדפסה לפי הזמן והמקום והספר שראו לקבוע כך וכך זמן לאסור לכנוס לגבולו חרמו חל על כל ישראל בכל מקום שהם. Vgl. auch die ähnlichen Ausführungen derselben, in der oben S. 294 angeführten Stelle in den Resp. zu Choschen Mischpat Nr. 89.

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