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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1927-01-01 · XVIII. (1927) · page 237

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVIII. (1927)
Date
1927-01-01
Page
– (sequence 237)
Language
German
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Grafen Sztäray darauf aufmerksam. Man suchte nach Kohlen, fand eine unendliche Schicht, und heute stehen bereits ein Bergwerk, eine Fabrik an der Stelle. Die schon im Jahre 1826 vergrösserte Synagoge wurde bald zu klein. Rabbi Wolf Chajes wusste seine Getreuen auch zu grösserer Opferwilligkeit zu begeistern. Im Jahre 1834 verhandelte die Gemeinde schon über den Neubau mit dem Grafen Stephan Zicby, da ihm als dem Schutzherrn der Judengemeinde der Boden, auf dem die alte Synagoge und Rabbinerwohnung standen, gehörte. Aus dem von beiden Parteien Unterzeichneten Kontrakte heben wir nur folgenden Punkt hervor: ״Vermöge des dritten Punktes des Kontraktes vom 17. Jänner 1813 sollte zwar im Falle der Vergrösserung der Synagoge ein Beitrag von Baumaterialien von seiten der Herrschaft geleistet werden. Da jedoch die Gemeinde ein ganz neues Bethaus zu erbauen sich entschlossen, so wird die Verbindlichkeit des Beitrages aufgelöst und der Aufbau der neuen Synagoge unter nachstehenden Bedingungen gestattet: In Rücksicht auf die Symmetrie und Verschönerung der Stadt Palota muss ein annehmbarer Bauplan vorläufig zur herrschaftlichen Genehmigung durch die Gemeinde vorgelegt werden. — Es müssen unmittelbar nach dessen Genehmigung Verhandlungen mit dem herrschaftlichen Oberbeamten gepflogen, die Hauptfront in der Flucht der Nachbarhäuser gegen die Hauptstrasse angebracht, das ganze von soliden Materialien auf Kosten der Gemeinde längstens im Jahre 1840 hergestellt werden. — Teils zum Ersätze für die Verzichtleistung auf׳ den Beitrag und teils zum Beweise des Wohlwollens für die Schutzgemeinde verpflichtet sich der Graf 200 Meterzentner Kalk nach Palota gestellt und 20000 gebrannte Mauerziegel vor Beginn des Baues unentgeltlich ausfolgen ztt lassen. — Die Gemeinde verpflichtet sich dagegen, allen zu diesem Bau nötigen Kalk und Mauerziegel in courantem Preise von der Herrschaft zu kaufen״. Auf Grund dieses Vertrages zahlte die Gemeinde bereits am 21. Januar 1835. 200 fl. Conventionsmünze für Baumaterialien beim herrschaftlichen^Rentarnte ein, legte die Baupläne dem Grafen zur Genehmigung vor und schloss nach erfolgter Gutheissung mit dem Architekten den Kontrakt. — Da tauchte plötzlich ein Hindernis auf. Graf Stephan Zichy hatte -יwie wir gesehen — bedungen,

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