Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 142)
- Language
- German
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ioi Abr. Schwab, S. Kaufmann-Rimbach, J. Rohrheimer-Neustadt, J. Nathan-Reichelsheim i. 0., S. Reiss-Hechtsheim, H. Hirsch-Gross- Bieberau, J. Lehmann-Grosszimmern, J. Strauss-Langen, Stettenheim, A. Loewinsohn-Weisenau, E. Nathan-Hamm(?), Steinhäuser-Bischofsheim. Die hess. Rabbiner waren auf der Versammlung nicht vertreten. Vielleicht haben manche derselben hinter den Kulissen bei den damals reaktionären Ministern die Lehrereingabe unterminiert und deren Schicksal mitbereiten helfen. Dafür zeugt wahrscheinlieh nachfolgende Regierungsantwort. Am 18. August 1859 berichtet nämlich die Oberstudiendirektion, der die Eingabe vorgelegt wurde, ans Ministerium, ״dass sich zwar eine beträchtliche Zahl israel. Religionsiehrer an dieser Versammlung beteiligt habe, sie vermisse aber dabei gerade die intelligenten Männer,1) welche an der Ver- Sammlung in Offenbach teilgenommen, und von denen der vorjährige Entwurf ausgegangen sei.2) Abgesehen davon, glaubt die O. St. Direktion, dass auf die Genehmigung der Statuten nicht eingegangen werden kann, da sie Bestimmungen enthalten, welche sich in formeller und materieller Beziehung nicht empfehlen lassen, zu weit führen und sich mit den bisherigen Vorschriften über den israel. Religionsunterricht nicht in Einklang bringen lassen, und voraussichtlich den Keim zu fortwährenden Konflikten zwischen dieser ״Lehrercorporation“ und den Gemeinden und ihren Vorständen bilden würden. Übrigens lege die Eingabe aufs neue Zeugnis ab von dem Bedürfnis einer Verbesserung des israel. Religionsunterrichts, wie wir es bereits im Bericht vom 7. Juni vorigen Jahres3) hervorgehoben haben.“ Dementsprechend wurde das Gesuch der israel. Lehrer vom Ministerium und damit auch die Gründung des neuen Vereins abgelehnt. (18. August 1860). Das damalige Ministerium Dalwigk vertrat neben einigen anderen Regierungen in Deutschland (Beust-Sachsen und v. d. Pfordten-Bayern) im Gegensatz zu den Volksvertretungen einen erzreaktionären Standpunkt, der jede auf Parität gerichtete Be- Strebung aufs strengste niederbielt, und von dem für die Hebung ף Sehr deutlich! 2) S. 100. 8) S. 100 und 101.