Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 37)
- Language
- German
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vt Forschungen zahlreichen Schülern einer blühenden jeschiwa mit- »!teilen, die dann die aufmerksam erlauschten Worte des Meisters weiterverbreiteten. Gar viele von unseren ganz Groben haben gleich ihm bei Lebzeiten nur wenig veröffentlicht, sie befriedigte es, Bachurim und Gemeindemitgliedern die Ernten ihres Geistes anzuvertrauen. Hier liegt es nahe, an den Mainzer /Hochschulvorsteher, Rabbi Jakob Mulin, *?*מהד, zu denken, dessen fünfhundertstes Jahresgedächnis in diesem Jahre gefeiert wird, und in neuerer Zeit an den aus Frankfurt stammenden Rabbi Moses Sofer, חתם סופר, deren vielgelesene Wake erst nach dem Tode der Verfasser als Bücher erschienen. Rabbiner Salomon Breuer schenkte unseren Bestrebungen förderndes Interesse; doch auch ohne dieses dankende Erinnern würde es unserem Gefühle widerstreben, das neue Jahrbuch einer jüdisch-wissenschaftlichen Gesellschaft, deren Sitz Frankfurt a. M. ist hinausgehen zu lassen, ohne der f rauer um das Dahinscheiden dieses Geistesfürsten wehmütigen Ausdruck zu geben. Dab Dr. H. Ehrentreu nicht mehr auf' dieser Erde weilt, daran erinnert schon das Fehlen des' Namens dieses unseres treuesten Mitarbeiters im Inhaltsverzeichnis dieses Jahrbuchs. Noch im vorigen Jahre durften wir einige seiner stets freudig begruhten, herrlichen Beiträge unter dem vertrauten Titel ״Sprachiiches und Sachliches aus dem Talmud" miiteilen. Jedoch die vom Autor an den Sdilub gestellte Bemerkung: ״Aus gesundheitlichen Rücksichten war der Verfasser genötigt, die Arbeit hier zu unterbrechen" erweckte aufrichtiges Bedauern und Heb die Eingeweihten sorgenvoll in die Zukunft schauen. Soviel Beiträge hat er uns geschenkt, wie man einem geliebten Menschen Lebensjahre wünscht, und wie wir sie für den lieben Freund Und gefeierteA Meister ersehnten. 119 Aufsätze unter dem genannten; bekannten Sarpmelnamen und einen, seinen ersten Beitrag im dritten Jahrbuche unter dem Sondertitel ״Über den ״Pilpul" in den alten Jeschibotb".