Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVIII. (1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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vu Von diesem. Jahrbuch. IU an bis zum Jahrbuch XVII fehlt sein Name nur in drei Jahrbüchern,.in V, VII und XHL Der Index dar Beitrage, den der Sohn, I. E, im Jahrgang XV, als gerade (Ke Zahl 10 0 erreicht und überschritten war, veröffentlichte, zagt uns die Vielseitigkeit des Autors. Es begegnen, uns hier Lösungen für Probleme auf. fast, allen Gebieten jüdischen Wissens.. Durch die für uns so . ehrenvolle, treue Mitarbeit Heinrich Ehrentreu’s. allein würden unsere Jahrbücher zu . einem Archiv, in dem vorzügliche Lösungen zahlreicher wichtiger undschwieriger Fragen zu finden sind. Heinrich Ehrentreu hatte keine Gelegenheit, das von ihm Gefundene den Jüngern einer Hochschule vorzutragen. Den sehr dringenden Ruf, die Leitung einer hervorragenden Hochschule zu übernehmen, lehnte er wegen geschwächter Gesundheit und mehr noch aus Anhänglichkeit und Liebe zu seiner Gemeinde ab. Lange Jahre hielt ihn auch seine grobe Bescheidenheit davon zurück, literarisch in die Öffentlichkeit zu treten. Die weitere Gelehrtenwett wurde erst vor gerade 30 Jahren auf ihn aufmerksam, als ar auf Ersuchen seiner Freunde in München das nachgelassene Werk seines berühmten Gemeindemitglieds, Rabbi Raphael Rabbinowicz ג*ע, den sechszehnten Teil der דקדוקי סופרים zu Chulin, in musterhafter Weise herausgab. Zur Mitarbeit an unseren Jahrbüchern muhten wir den bescheidenen Meister erst in dringender Bitte einladen. Es sei ihm heib gedankt, dab und wie er unserem Rufe folgte. An der Spitze seiner letzten Beiträge widmet unser treuer Mitarbeiter dem Posener Rabbinatsassessor Rabbi Löb Krause ג*ע Worte rühmenden Gedächtnisses. Bei der Beerdigung dieses groben Poseners in Frankfurt a. M. wandte ein Trauerredner auf ihn das Talmudwort &כא השמש בצהוי in dem Sinne an, dab ungeachtet seines hohen Alters sein Geist in jugendlicher Kraft leuchtete; weil die Thoragelehrten mit jedem Jahre des Alters an Geistesstärke zunehmen, so dab, wenn sie scheiden, die Sonne in der Mittagshöhe Untergeht.