Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 366)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/3486266-3486307--6787-3493162- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
316 Sprache angenommen wird, das Dages den Ausfall eines lained ersetzt, nach waw hahipuch vielleicht waw, nach Vorgesetztem מ (und den Verben primae nun) ein nun, wogegen in Piel, Pual und Hitbpael ein reines Dages Forte, also etwa Verdoppelung des betreffenden Konsonanten statthat. Infolgedessen dürfte es richtig sein, da in den Fällen 1—3 das Dages einen schwächeren Charakter hat, zumindest Fall 4 getrennt zu behandeln, womit nicht -unterstellt werden soll, dass sich Fall 1—3 unter eine Regel fassen lassen. Ich behandle im Folgenden nur Fall 4: Das Dages dient zur Verstärkung, (wenn nicht Verdoppelung) des Konsonanten, in dem es steht. Einen je volleren Vokal ein Konsonant hat, umso deutlicher senie!Qualität, d. h. umso geringer seine Verwechslung 8m Öglichkeit mit Ähnlich lautenden Konsonanten (etwa die verschiedenen Zischlausche), 4a seine Aussprache umso schärfer. Der qualitativ geringste, in der Aussprache schwächste Vokal ist das Sewa mobile (etwa V2 e). Es *ind demnach!Dages auf der einen, Sewa auf der anderen Seite zwei sich widersprechende, *sich aufhebende Komponenten. Da das ■Sewa nicht nusfallen kann (Konsonant ohne Vokal, ausser am Schluss eines Wortes ist unmöglich), müsste grundsätzfich beim Zusammentreffen von Dages und Sewa das Dages aus fallen. Diese Regel, die nur in den allerwenigsten Fällen erfüllt zu sem scheint, *erleidet Unterbrechungen und zwar durch 1.) begad fkephath, da hierbei die Dagessierung eine Änderung der Aussprache der sechs Konsonanten hervorruft. Ausnahmen a) Jes. 22,10 ותתצו♦ Der Ausfall des נ von נתץ (also eigentlich zu Fall 3 gehörig) ist nicht durch Dages ersetzt, da hier die Bedeutung von allen übrigen Stellen in ת׳נ׳ך abweicht. Während stets נמץ ein einreissen zum Zweck der Zer- Störung bedeutet, ist es hier notwendig zum Schutz der Stadt, die Besitzer selbst *helfen freudig mit, daher weich gesprochene tenues, nicht, wie sonst, hart, dem Schmerz Raum gebend. b) נדחי kann von דחה, nicht נדח abgeleitet sein. c) Ez. *7,24 מקדשיהם (von den Grammatiken nicht beaclltet,?siehe jedoch מציד* ,ד״ד׳ק). An dieser Form kt die diffizile Unter־-