Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 358)
- Language
- German
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308' nichtdasimadeßio beweisen*; gegen En Talmi, Amh. S; 121; aber 8 חזנים. dort Register). Dochwas verschlägt es jetzt, ob hier, an einen ח״ע gedacht ist oder nicht, M. Sofc a. a. 0. gibt• 1108 nun auch für sich schon genügenden Aufschluss. Dies eine sei. nur noch nachgetragen : es ist leicht möglich, ja fast wahrscheinlich, dass in dem ח״ע nicht jedes Mal alle sieben Bauherren sassen, vielleicht auch, dass sie abwechselnd fungierten. Da die Gesamtzahl der Mitglieder aus den verschiedenen Kollegien aber mindestens zehn betrug, erklärt es suriv dass das Wort ח״ע bisweilen an die Stelle von צבור oder פנסה schlechthin tritt. (8. S. 211, 214, 219 und meine Bemerkungen 12», 41* [46* ft], 59* und 65*). ח״ע> ist, so angesehen, in Wahrheit ״eine Synagoge höherer Ordnung״ (Kr. S. 200). Die Bezeichnung חבר, die sich von dem Begriffe חבירה abhebt, ist danach ebenso verständr lieh, wie es begreiflich ist, dass man dieses Kollegium, indem die Stadtverwaltung vertreten* war, und das wichtige Gebiete des Gemeinwesens betreute^ חבר .עיר nannte. Wenn Kr. S; 210 auf Demai II, 13 n. a. 0. hinweist, so. besteht insofern in der Tat eine; Analogie: hier wie; dort! sind drei verschiedene Gruppen. rm gemeinsamem Bunde vereinigt. Darf man sieb die Zusammensetzung des יחבר ערך etwa derart denken! wie ich das hier auseinanderzusetzen versucht habe, so stellten die □׳י,..בטלניsind diese so zu verstehen, wie man das nach Scheeltoth bei Meiri zu, b. Megilla 5a annehmen muss (8. Kr. Syni Alt. S. 106), eine gewisse Analogie zu dem cheber ir dar. Für meine ganze Hypothese, die zugleich dasjenige von den Aufstellungen von Kr. zu retten versucht, was sieh vielleicht doch noch als :richtig erweisen konnte, fehlt aberr nach die* letzte Grundlage. Dies .Eine glaube ich wahrscheinlich gemacht zu haben, dass in dem ח״ע jene drei Sof. a. a. 0. genannten Gruppen vertreten waren; welches das zahlenmässige Verhältms der einzelnen Gruppen zueinander war, wird sich mit voll, r Bestimmtheit am wenigsten sagen lassen. Bei den vielfältigen Aufgaben, die der ךן״ע za erfüllen hatte, wurden aber in jedem Falle auch solche ת״ח zugezogeu, die im übrigen der Stadtverwaltung nicht angehörten. In seinen Syn. Altert: meint Kr.־ S. 122, dass die □תעי, von denen T. Bikk. 11, 8 (s. auch j. Bikkuiim III,,5 u. oben 9* u. 131*) die Rede sei, uns M. Bikk. 111,2 in dem ממינה begegnetep. Ein Vergleich der beiden Stellen könnte m. E. diese Identität noch nicht sichern; sie wird indessen dadurch nahegelegt, dass der חזן הכנסת> der T. Sükka v, i so und zugleich ממונה (»• a 0.* וחזן דזכנסת . . ־והיה הממונה מניף ובו׳» wahrend die Tos. fortfahrt: הלה מניף) he'sst, worauf auch Kr. Syn. Alt. S. 12S hin wr ist, der sich allerdings a. a. 0. nicht ganz korrekt ausdrückt. Nach dem, was wir hier über b. Keth. 8 b auseinandergesetzt haben, darf da-