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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 355

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 355)
Language
German
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IRI
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nie der Sache 8» noch j; Chagiga 1,8, b. Bechor, 28af; und b; Sanh. 5 a und b. Fällt nun 80 auch manches von den Behauptungen, die Kr. in diesem Betracht anisteilt, zusammen, so erweist sich anderes doch wieder als der Beachtung wert und bedarff nur in einzelnen Punkten der berichtigenden Ergänzung. Der Stelle Sei. a. a. 0. glaube ich zu entnehmen, dass es unabhängig von einander bestehende» Kollegien der Rätsherren, der זקנים und wieder’ derjenigen תלמידי חכמים* gab, die mit dem* städtischem Gemeinwesen als solchem nichtSf zu tun hatten1); ganz ähnlich so, wie die Tos; Meg. IV, 19 wn verschiedenen5 Vereinigungen zu erzählen weiss, deren jede eine besondere, eng begrenzte Aulgabe zu erfüllen hatte. Danach bekommt die1 Zusammenstellung T. Meg. at ä0 .׳., die mit ים' ׳עיבור *החדש beginnt, einen besonderen Sinn: jene drei Sol. a. a. 0. genannten חבורות* fanden sich zusammen zur Weihe des Neumonds und zu gemeinsamer Feier. Die Sitte reicht in die alten Zeiten zurück, in welchen der Neumond durch Zeugen bestimmt wurde. Dass die זקנים bei diesen Feierlichkeiten die Führung behielten, ist selbatr verständlich naeb allem! was wir von קידוש und עיבוד ׳החרש aus den beiden Tälmuden wissen; sie werden denn auch hier in erster Linie genannt. Aber weder die Misclina und Toselta, noch die. Talmude berichten uns, dass bei den feierlichen Verkündigung des Neumonds die טובי העיר als solche in die Erscheinung getreten* sind. H. 10 spricht gar von diesen allein und hebt besonders hervor, dass man bei diesem Anlass Wert legte auf die Zwölfzahl, Die Begründung ist einleuchtend; Indessen widerspricht die Angabe in gewissem Sinne dem in ff. 9 Gesagten. Dazu kommt, dass der Talmud sowohl wie Josephus nur sieben Ratsherren kennt: b. Meg. 26b 1. spricht von ד טובי העיר, j. Meg. III•, 2 von ז׳ ׳מבני תעיר; Josephus, Antiquit. IV, 8 ״ nennt sie avdqsq snxd 01 xoA im׳ dgerr^v xai rrjv 71 eql tö dixaiov GrcovSrjv TtQor^OxrjxoTsq^ Tos. Meg. III, 1 ff. spricht, ohne einer Zahl Erwähnung zu tun, von פרנסי ־העיר. Vielleicht, dass darum H. 10 eine haggadische Ausschmückung der immerhin alten, ff. 9 gegebenen Überlieferung darstellt. Auch Bar. b. Sanh. a; a. Ol weiss nur davon, dass bei der ס׳ עיבור החדש zehn Männer anwesend ף Die Vorsteher wurden stets aus ihrer Mitte gewählt, 8. b. Sabb.-144% Taan. 10b, Gittin 60 a u. a. 0.; s. aber Pes. 112 a und S. 310 *; Jahrbuch der J. L. G. XVII. 20

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