Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 334)
- Language
- German
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284 115* (232) Ich habe durchweg die ed. Wilua angeführt; שבין אשד. לאי<& a. a. 0. ist ein Druck- bzw. Schreibfehler. 116* (232) Auf diese Einschaltung, die Kr. hier mit Recht für selbstverständlich hält, komme ich sogleich w. u. zurück. 117* (233) Ich führe nicht diesen, sondern vielmehr richtig ß. Sabb. Cohen z. St. an. Über die Ansicht von ט״ז s. die folg. Anm. 118* (233) Die Worte, welche Kr. durch Punkte andeutet, lauten bei mir, ״einen Umstand, auf welchen schon Ture Sahab zu J. D. Kap. 355 in diesem Zshg. aufmerksam macht.“ T. S. sagt a. a. 0.: .. לא בא למעט באשה אלא שאין עומדין בחבורה ברחובה של עיר לענין הנזכר.. אבל לענין ללותה פשיטא שאין חלוק בין אשה לאיש. 119* (233) B. Megilla 28 b genügt schon für sich, um Kr. ad absurdum zu führen. Kr. meint: ״Das war eben die Schwiegertochter!“ Nun, war denn die Schwiegertochter keine Frau? Wie durfte Kr. also sagen: ״Ob auch Frauen usw., kann bezweifelt werden?“ Und da will Kr. sich gar noch auf das Bekenntnis ßaframs berufen: ״Alle Welt kommt meinetwegen und wegen der Ehre der Toten!“ Eher hätte er sich darauf beziehen können, dass möglicherweise ודמיתא hier in den Text gekommen ist nach dem Beispiel des a. a. 0. sofort danach erzählten Falls; s. R. Samuel Ed eis und דקדוקי סופרים z. St. Aber selbst nach jener Lesart wäre doch auch der Stelle zu entnehmen, dass im allgemeinen hinsichtlich der Trauerrede kein Unterschied besteht zwischen Frauen und Männern. Übrigens geht gerade aus der auch von Kr. a. a. 0. S. 484 angef. Definition von הספדא דרבים und הספרא דידויד, wie aus a. a. 0. hervor, dass auch weniger hervorragenden Leuten die Ehre einer besonderen Grabrede zuteil wurde (gegen Kr. II S. 78), nur dass eine solche Trauerfeier nicht etwa im Gotteshause stattfinden durfte. Wenn K1*. schliesslich meint, selbst die Decisoren folgern nur, dass die Frauen von Gelehrten öffentlich betrauert wurden, also in Ansehung ihrer Männer, nicht aber als Frauen an sich, so ist diese Bemerkung in zwiefacher Hinsicht irreführend. Tur und Sch. A. J. D. Kap. 344 stellen fest: מספידין ת׳ח ונשותיהם בבה״ב ובנית המדרש אבל לא שאר העם, woraus sich doch klar genug ergibt, was man ja ohnehin weiss, dass auch die Männer keineswegs als Männer an sich in dem Gottes- bzw. Lehrbause öffentlich betrauert wurden, sondern eben nur in Ansehung