Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 328)
- Language
- German
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Bd. IV 8. v.!טיבד: sie alle rechtfertigen das Urteil Aptowitzers (s. זו״ע a. a. 0.), dass בטובה auf eine Stadtbehörde nicht passt. Zar Sache selbst s. m. Ausführungen a. a. 0. S. 11 f; die Bemerkung Friedländers ist übrigens a. a. 0. wortwörtlich mitgeteilt, nur, dass infolge eines Versehens des Druckers לו weggelassen ist, was aber den Sinn der Sache nicht im mindesten verändert. Wenn j. Demai III* 1 die Schlussworte der Tos. a. a. 0. ונותנין ft318& לחבר עיר weglässt, so geschieht das weder unter dem von Schwarz betonteii Gesichtspunkte und noch viel weniger aus den Von Er. angeführten Gründen, — hat doch nicht nur der j. Talmud an anderer Stelle, sondern auch der babyl. Talmud die Bezeichnung חבר עיר —, sondern ganz einfach darum, weil diese Schlussworte für den ganzen Zusammenhang a. a. 0. vollkommen gleichgiltig sind. (227) Es ist durchaus unwahrscheinlich, dass משלחין הימנו דבר עול ג״ח an den angef. Stellen diesen engen Sinn habe; die von Kr. weggelassenen, a. a. 0. unmittelbar folgenden Worte וצריכין להודיע, die zu jenen anderen untrennbar gehören, zeigen vielmehr, dass דבר של ג״ח im weitesten Sinne des Wortes zu nehmen ist. Vgl. übrigens die Definition von צדקה und ג*ח in ihrem gegenseitigen Verhältnis zueinander, gleich danach Tos. Pea IV, 19 und viele andere Stellen. Zum Ausdruck משלחין vgl. z. B. M. Demai III, 3: לא ישלח לחברו דמאי ר״י מתיר בודאי ובלבד שיודיענו, j. a. a. 0., Tos. Demai III, 13 f., Bar. b. B. m. 58 a u. a. 0. 98* (228) Kr. missversteht den Satz! Tos. Pea, bzw. Scheb. zeigen zunächst an einer Reihe von Beispielen, wie man Armenzehnt und Schebiith-Früchte nicht verwenden dürfe, um dann im Nach- Satze zu sagen, in welcher Weise es gestattet ist, sie zu verwenden. ונותנין אותו לחבר עיר בטובה ist in dieser Hinsicht natürlich das zweite Beispiel. Kr. ist zu seiner gezwungenen Erklärung nur durch die falsche Deutung gekommen, welche er dem Begriffe דבר של ג״ח an unserer Stelle geben will. 99 (228) Für die Halachisten, auf die Herr Prof. Kr. wieder einmal von oben herabsieht, ist in diesem Fall das eine Selbst- Verständlichkeit, was für Kr. immerhin noch ein Problem ist. Was aber ח״ע bedeutet, dies zu entscheiden ist nur bis zu einem gewissen Grade und innerhalb bestimmter Grenzen Aufgabe der Halacha. Der Historiker hat hier ein weiteres Ziel. Ob er dieses zu erreichen vermag, ist nicht immer in seine Hand gegeben.