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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 322

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 322)
Language
German
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IRI
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272 auf Bücbler. Was B. a. a. 0. sagt, ist immerhin beachtenswert und auch in sich folgerichtig. 77* (221) Meine, wie Kr. meint, ״pathetischen“ Einwände gegen Geiger, setze ich hierher, um den Leser die Pathetik dieser Sätze selbst finden zu lassen, sie lauten: ״Zieht man nun noch die genannten Toseftastellen Pea und Schebiith [über diese s. w u, Abschnitt 8 Ende] heran, in welchen die auf den Armenzehnt, bzw. auf Scheinith und den zweiten Zehnten bezügliche Bestimmung verzeichnet wird: ..., und in welchen, wie wir gesehen haben, selbst Geiger חבר עיר liest, so muss man sich wundern, dass die!!eueren Lexikographen die Bezeichnung סבר עיר. überhaupt nicht bringen. Geiger, der jene Toseftastellen nur beiläufig in einer Anmerkung nennt, bringt auch diese, hat aber seine eigenen Nachweise so sehr vergessen, dass er glaubt hier שם nach אם היה einschieben zu müssen, nur um die Lesart חבר עיר aufrecht zu erhalten. Und er ist so sehr in seine Theorie verstrickt, dass er eine solche Textesergänzung vorschlägt, obwohl er selbst weiss und mitteilt, dass der palästinensische Talmud Megilla IV, 8 und Taanith IV, 1 an Steile des Ausdrucks היה חבר עיר die Worte היה דש בעירו hat, weiche doch deutlich genug die Lückenlosigkeit des in Frage stehenden Texts zeigen“. 78* (222) Kr. behauptet Syn. Alt. Seite 21 \ ich spräche ״von der Lückenlosigkeit des in Frage stehenden Toseftatextes, merkte aber nicht, dass die Halacha des j. (Megilla IV, 8; vgl. ganz deutlich in b. Meg. 24 b) sich auf den blinden Priester (סומא) bezieht und sich nicht deckt mit T. Meg. IV, 29; es wäre auch etwas Wunderliches, für חבר עיר auf einmal היה דש בעירו zu sagen!! חבר עיר ist auch hier, das betonen wir, die ״höhere Synagoge“. Auf die letzten Sätze einzngehen, ist nicht notwendig. Ich setze sie nur hierher, um den Leser zu fragen, ob, wer so seine Behauptungen beweist, das Recht hat, anderen ״pathetische“ Beweisführung vorzuwerfen. Wie steht es aber mit dem gegen mich gerichteten Vorwurf? j. bemerkt a. a. 0. zu der liiscbna: כהן שיש בידיו מומץ לא ישא את בפיו das Folgende: תני ובפניו והא תני אם היה דש בעירו מותר. רבי נפטלי הוות אצבעתיה עקומה אתא שאל לד מנא איל מכיון שאתה דש בעירך מותר. ד חונא הוה מעבר ולדקון והא תני אם היה דש בעירו סותר; die Stelle findet sich wörtlich genau so i. Taanith IV, 1, nur dass dort vor ד נפטלי zum Überfluss noch כהדא

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