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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 321

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 321)
Language
German
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IRI
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271 weist und doch gerade die erste Version annimmt. Zur Sache ygl. noch oben 14* 73* (220) Kr. irrt! R. Nissim erklärt die Misehna so, wie sie alle Erklärer ausnahmslos erklären, wie ihre Fassung es von vornherein wahrscheinlich macht, sich ihr Sinn aus der b. R. h. 34 b mitgeteilten Baraitha ergibt, und wie ihn schliesslich die Gemara 35a zum Überflüsse noch ausdrücklich feststellt: כי סליק ד אבא מימי פירשה מודים הנמים לד נמליאל בברכות של דה ושל יה״כ והלכה מכלל ד פ ל י ג י בברכות רכל השנה. Hat Kr. diesen Satz gelesen, dann ist kaum zu glauben, dass er den dort nächstfolgenden des R. Ghana oder das Citat aus dem j. Talmud, auf das R. Nissim z. St. mit besonderer Ausführlichkeit eingeht, anführt, um R. Nissim darüber zu belehren, wie die Misehna zu erklären sei. Nicht notwendig für den, der den talmudischen Stil kennt, bervorzubeben, dass der Satz des R. Chana, ob man nun an den des babyl. oder den des j. Talmud denke, mit jener vom Talmud selbst festgelegten Auffassung in keinem Widerspruch steht. Vielmehr lässt die Art, wie er hier und dort gefasst ist, ohnehin vermuten, dass die Meinungs- Verschiedenheit der Misehna nicht bei dem Sonderfall stehen bleibt, für den jener Amoräer die Meinung des R. Gamaliel als Halacha gelten lässt. 74* (220) Kr. widerspricht sich hier von neuem. Die Anwesenheit der Stadtleute wird gerade auf Grund der von ihm oben verworfenen Version gefordert: אלא מ״ט משום דאניסי במלאכה אבל בעיר לא. Im übrigen ist es irreführend, zu behaupten, dass hier die Stadt als solche besonders hervortrete. 75* (220) s. die nächste Anm. 76* (221) Dass die Voraussetzung von Krauss, soweit sie R. Gamaliel angeht, falsch ist, und dessen Satz im Gegenteil allgemeinste Geltung bat, habe icb oben gezeigt. Aber selbst, wenn Kr. in diesem Punkt recht hätte, und auch wenn es methodisch gestattet wäre, die halachische Stellungnahme der einzelnen Tannaiten derart zu erklären, wie dies Kr. versucht, wäre kaum ein- Zusehen, wie das ״besondere“ Interesse ״an den תקיעות“ ihn im Gegensatz zu der Auffassung: כל יחיד ויחיד חייב zu seinem Satze bestimmt haben sollte, zumal doch auch Kr. ausdrücklich (s. Kr. S. 220 2) zugibt, dass der Satz des R. Gamaliel überhaupt nicht vom Schofarblasen handle. Kr. beruft sich hier ganz zu Unrecht

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