Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 308)
- Language
- German
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258 בווי מסיוון keineswegs überall schlechthin mit ״Synagogen“ übersetzt werden darf, macht u. a. b. B. Mez. 24a, והביע בבתי כנסיות של כנענים בתי מדרשות מאיל בתי מדרשות דידן דיתבי בוזו מענים, deutlich. Kr. kommt Syn. Altert. S. 4 auf diese letztere Stelle in anderem Zshg. zu sprechen, gibt sie aber nicht ganz richtig wieder, wenn er sagt, dass der Talmud bei der Auffassung der בתי כנסיות של נכרים nicht stehen bleibe, sondern sie für Versammlungshäuser, die uns geboren, in denen aber Heiden sitzen, erkläre. 23* (202) Kr. gibt den Sachverhalt sehr ungenau und tendenziös wieder. Ich begnüge mich damit, ohne hier auf die Quellen einzugehen, hierherzusetzen, was Schürer a. a. 0. mitteilt: ״Nach Philo wohnten sie vorwiegend in Dörfern.. Doch sagt er selbst an einer anderen Stelle, dass sie auch viele Städte Judäas bewohnten. Und nach Josephus waren sie sogar in jeder Stadt Palästinas zu finden.“ (203) Das stimmt nicht! Auch Geiger spricht a. a. 0. nur von ״gemeinsamen Mahlzeiten der חבורות/‘ nicht aber des חבר עיר. Dass dieser mit jenen nicht gleichzusetzen ist, habe ich חבר עיר S. 121. gezeigt, und Kr. selbst pflichtet mir w. u. in diesem Punkt so vollkommen bei, dass er behauptet, meine Polemik gegen Büchler sei überflüssig, da niemand gesagt habe, die beiden seien identisch. Schliesslich ist hervorzuheben, dass Geiger auch da, wo er von den חבורות spricht, gewiss mit vollem Bedacht unterlassen hat, auf die Essener hinzuweisen. Mag dahingestellt bleiben, ob diese sich, wie Hieronymus (s. Schürer a. a. 0. S. 664) angibt, des Genusses von Fleisch und Wein enthalten haben, an der Angabe des Josephus, De bello j. II, 8, 5, ״dass der Koch einem jeden ein Gericht mit nur einem einzigen Gerichte vorgesetzt habe‘6, ist jedenfalls nicht zu zweifeln, zu schweigen von einer Reihe weiterer Bestimmungen, die für die regelmässigen, täglichen Mahlzeiten der Essener kennzeichnend sind, und von denen hier keinerlei Spuren anzutreffen sind. 25* (203) Schürer Geschichte 4 II S. 675 hat unter Hinweis auf Ez. 8,16ff. und M. Sukka V, 4 deutlich gemacht, dass die f.v%rj eig rdv vjffoov nicht das Schema sein könne; s. zu der letzteren Stelle die Bemerkung des j. T. Auf Kr. Syn. Altert. S. 319ff. einzugehen, ist hier nicht möglich. Der Ausdruck עם דמדומי חמה b. Sabb. 118b gibt ihm kein Recht, selbst, wenn man die Stelle auf die Essener bezieht, von einer ״sonnenverebrerischen Andacht der Essener66 (S. 321) zu