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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 304

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 304)
Language
German
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254 angef. Stelle weiter: ומי עונה אחריהם אמן הנשים והטף; vgl. auch j. Gittin a. a. O. 17* (200) M. Tamid IV, 1 und V, I spricht von dem Gottesdienst der Priester, der in der Quaderhalle stattfand; woher Kr. hat, dass die Mitglieder des Synhedrion dort ihren Gottesdienst hielten, weiss ich nicht; weder M. Pea 11,6, Sanhedr. XI, 2, Eduj. VII, 4, Tamid 11,5, Middoth V, 4, Tos. Cbagiga 11,9 ed. Zuckern!. S. 235, Sanh. VII, 1 S. 425, Menachoth VI, 3 S. 519, j. Sanhedrin I, 4 b. Joma 25b oder Sanhedrin 88 b wird von einem solchen gesprochen, nur dass in den Toseftastelien Chag. uud Sanh., sowie im Traktat Sanh. der beiden Talmude mitgeteilt ist: ששם יושבין מתמיד של שחר עד תמיד של בין הערבים ובשבתות ובימים טובים היו יושבים בבית המדרש שבהר הבית (so Tos. u. j. T. während b. Sanh. a. a. 0. hat יושבים בחיל). Manches mag danach für jene Annahme sprechen; eine bestimmte Nachricht liegt m. W. nicht vor. Die Mitteilungen bei Schürer, II 4. Aufl. S. 267 sind auf Grund dieser Angabe zu berichtigen. 18* (200) 8. b. Berachoth 8 a u. a. 0. 201) *9י) Ebenso בית נתן; s.דקדוקי סופרים zu b. Berachoth a.a.O. 20* (201) Dass HaL Gedoloth nur R. Simeon ben Menasja iin Auge haben, kann in der Tat keinem Zweifel unterliegen; auch Raschi wie R. Ch., der b. Beza 27 a ר' שמעון בן מנסיא liest (ebenso Dikd. Sof. z. St.) und diesen vollen Namen dreimal bringt, schreibt a. a. 0. einmal kurz, רבי שמעון וחבריו. Wenn Bacher a. a. 0. meint, die in den pal. Quellen (Koh. r. IX, 9 u. a. 0.) fehlende Angabe ״in Jerusalem“ scheint auf willkürlicher Supposition zu beruhen, vielleicht durch Verwechslung mit den אנשי ירושלים, in deren Namen Pesachim 113 a Josua ben Levi und Jochanan (R. Ch. hat übrigens ר׳ \צחק, was aber wohl ein Schreibfehler ist) tradieren, und er dann forlfäbrt: ״dass es sich um dieselbe Denomination handelt, ist daraus ersichtlich, dass auch im b. Talmud fast immer Rabbi es ist, der im Namen der h. Gemeinde tradiert“, so übersieht er den von ihm ja selbst mitgeteilten Umstand, dass b. R. 110schana 19b Josua ben Levi es ist, der im Namen der h. Gemeinde eine wichtige Tatsache bezeugt. Die אנשי ירושלים sind also möglieherweise doch der קהלא קדישא gleichzusetzen, wie ja auch Büchler, Die Priester und der Kultus S. 40 ff. aus anderen Gründen annimmt Selbstverständlich braucht אנשי an sich keineswegs auf eine עדה קדושה hinzuweisen, wie z. B. M. Beza V, 5 u. a. a. 0.

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