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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 303

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 303)
Language
German
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IRI
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253 er in seinem Übereifer die erste Voraussetzung des Satzes ב״ה שכילה נהנים stehen liess, oder ob עשרה ישראל einfach aus falscher Lesung der aus dem Talmud übernommenen Worte ,בי י hervorgegangen ist. Herr stud. Finkelscberer, München, war so liebenswürdig, den Cod. hebr. 97 der Bayr. Staatsbibliothek einzusehen; der Sache nach finden sich dort fol. 288 b 16 — 19 keine Abweichungen von unserem Texte. 15* (200) Der Ausdruck מוציאין ידי חובתן ist in diesem Falle nicht anwendbar, man hätte ihn gebrauchen dürfen, wenn Priester etwa abwesende Priester von der Pflicht befreien, den Priestersegen zu sprechen. Gewiss sollen die Nichtpriester da, wo sich ihnen Gelegenheit bietet, den Segen der Priester zu empfangen, diese Gelegenheit benutzen: der Segen gilt als für sie nicht gesprochen, wenn sie etwa im Rücken der Priester stehen und es nicht der Mühe wert halten, vorzukommen: s. b. Sota a. a. 0. עם שאחורי נהנים אינם בכלל ברכה. Diese Bestimmung wird aus dem Schriftwort Num. VI, 23 b abgeleitet. Im übrigen besteht aber weniger für den Nichtpriester die Pflicht, sich segnen zu lassen, als für den Priester die Pflicht, unter allen Umständen den Segen zu spenden. Diese Möglichkeit zu schaffen, ist die Absicht der angezogenen Halacha. Der Schluss, den Kr. aus ihr zieht: ״Die ganze Angelegenheit u. s. w.“ ist danach für sieh allein noch nicht ausreichend. Es hätte auch gar nicht erst eines solchen Analogiebeweises bedurft: was Kr. dartun will, fiudet sich ausdrücklich b. Rosch hasch. 35a: מומר הי׳ ר״ג עם שבשדות. Wenn nun gerade a. a. 0. die Bestimmung עם שאחרי הנהנים אינם בכלל ברכה herangezogen wird, so geschieht es, um die weitere R. hasch, a. a. 0. versuchte Behauptung: עם שבשדות ולא מיבעיא הני דקיימי הכי abzuwehren und die gegenteilige Auffassung zu rechtfertigen: הני אניסי הני לא אניסי. Diese Beweisführung wird davon nicht berührt, dass es sich in dem einen Falle darum handelt, ob der Vorbeter andere מוציא ידי חובתן ist und in dem anderen darum, ob die Nichtpriester in den Segen eingeschlossen sind oder nicht. 16* (200) Ich wüsste nicht, inwiefern; nach dem, was sieh aus den Quellen ergibt, und was Kr. ja selbst mitgeteilt hat, ist sie nicht einmal, und gewiss nieht in jedem Falle, als eine ideale Gemeinde anzusprecben. j. Ber. heisst es an der aueh von Kr.

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