Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 300)
- Language
- German
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250 von ד פעמים die Rede ist, bliebe immerhin selbst nach der Erklärang des b. Talmuds z. St. auffällig. Audererseits ist richtig, dass, sieht man von den oben genannten Stellen ab, auch von einem Musaf der Maamadoth anderwärts nicht berichtet wird. Für die erwähnte Theorie Eibogens ist natürlich auch nach der Lesart des R. Chan a. a. 0., sieht man selbst von dem j. Talmud ganz ab, gar nichts gewonnen, und lässt man auch alles andere unberüeksichtigt, was sonst über das Musafgebet berichtet wird, so spricht die Mischna a. a. 0. doch auch noch von dem Musaf des Versohnungstags. E. weist zu § 17 S. 531 seines Buches darauf hin, dass sich der Ausdruck מוסף b. Meg. 22 a finde, ״wo das verlängerte Gebet am Fasttag מוסף תפלה heisse.״ Das ist richtig. Die genannte Bezeichnung hat sich auf Grund dieser Stelle eingebürgert und wird von späteren Erklärern öfters gebraucht, — nur dass m. E. a. a. 0. die beiden hebräischen Worte zu trennen sind. Die Gemara a. a. 0. erklärt den Satz der Mischna: ,כל שיש בו מוסף ד und fragt: ו״ח t ומועד דאיכא קרבן מוסף ד אבל כתענית צבור לא או דלמא הכי נמי איכא מוסף תפלה. Raschi z. St. versteht unter diesem ״Musaf“ das Gebet עננו and so auch die Späteren, während Jesaia Trani ((חמשי מס, תענית ״Musaf“ hier alsNeila nimmt: ,ואינו נ״ל שבעבור ברכה אחת נוסיף אדם א בקריאה וכו". Serachja-halevi hat allen Ernstes (ס׳ המאור zu Alfasi, Auf von Berachoth) eine Art von Musafgebet auch für die Fasttage vorausgesetzt, wogegen sich Abr. ben David z. St., bes. aber Ritba (b. Taanith a. a. 0.) und Nissim ben Reuben (Alfasi zu Taanith a. a. O.) mit Nachdruck wenden. Serachja beruft sich hauptsächlieh auf!. Berachoth I, 5, Ritba erhebt indessen Einspruch gegen seine Schlussfolgerungen. מראה הפנים z. St., der die Ausführungen Ritbas nicht kennen gelernt hat, macht mit Recht geltend, dass aus der angef. Stelle gar nichts (vergl. übrigens auch ראב״ד a. a. 0.) für die ganze Frage za entnehmen ist. — Krauss wie mir waren die Ausführungen von L. Löw, Ges. Schriften IV S. 251 entgangen, auf die Elbogen S. 531 verweist. Löw betont zunächst nach dem Vorgang von R. Jakob Josua Falk (פני יהושע zu Berachoth z. St.), dass die Gemeinde in der Sprache des Talmuds niemals חבר עיר, sondern צבור heisse, und meint sodann unter Berufung auf die gleiche Quelle, dass unter ח״ע die Standmannschaft zu verstehen sei, welche die Bestimmung hatte, ihre Stadt in Bezug auf den Opferkultus zu vertreten. Welches sind die Grundlagen, auf die פ״י seine Behaup-