Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 299)
- Language
- German
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scheidet, da8]emge,das gemeinhin so genannt wird, und sodann ein solches, das nur die Standmannschaiten gebetet haben sollen. Bertinoro meint zu Taan. IV, 4: ולא ירדתי לסוף דברי רמ״בם ודבר זה לא 9;מצאתיה לא בבבלי ולא בירושלמי. dagegen Toss. Jomtob. z. St., der aber unbeachtet lässt, dass die ganze Auffassung des Maimonides mit dem j. Talmud z. St. in keinem Falle in vollkommene Einheit gesetzt werden kann, abgesehen davon, dass a. a. O. von einem besonderen Musafgebet, das gerade die Maamadotb gesprochen hätten, jedenfalls nicht die Bede ist. Bereits vor ihm hat Abr. ben David (zu הלכות כלי המקדש VI, 4 und 8) die Ansiebt des Maimonides heftig bekämpft. Dass Maimonides an b. Taan. a. a. O. anknupft, aber die Lesart תעניות מי איבא מוסף ובו׳ voraussetzt״ hat schon Kesef Miscbne z. St. vermutet. B. Cbananel bat in der Tat diese Lesart, und der Misehna-Kommentar zu IV, 1: דש מהם ד״ מעמיס והוא יה״ב ומקצת מעמדות במו שיתבאר בי בתעניות אץ בהם תפלת מוסף אבל במעמדות היו מתפללין תפלה יתדה והיא נקראת מוסף וזכור תמיד זד, העיקר wie zu IV, 4: ואמת במה שקדם שאנשי מעמד קורין במוסף מורה שיש מעמד מוסף lassen keinen Zweifel darüber, dass die Vermutung B. Josef Karos zutreffend ist. Wenn Abr. ben David gegen Maimonides einwendet, dass, hätten die Standmannschaiten Mosa! gebetet״ dann gemäss M. Meg. IV, 2 nicht nur drei, wie M. Taan. 4,3 hervorhebt, sondern vier Vorlesende für die jeweilige Thora Vorlesung in Betracht kämen, und weiterhin schwierig badet, dass nach der Erkl. des b. Talmud zu IV, 4 der Maamad-MusaLGottesdienst gerade an den Tagen nicht statthatte, an denen ein Musaiopier dargebraeht wurde, so ist m. E. gerade in diesen Bedenken, mindestens in dem ersten, — das zweite erledigt sich schnell im Hinblick aui das zu Anfang der Mischna IV. 4 Mitgeteilte (8. Maimonides z. St.) —, mit ein Ausgangspunkt zu suchen für die Unterscheidung, die Maimonides vornimmt. Der deutliche und unverkennbare Zusammenhang, den das Musafgebet schlechthin mit dem Musafopfer bat (s. Eibogen S. 116), andererseits der Umstand, dass, nach der Maimouides vorgelegenen Lesart, auch der bahyl. Talmud in unserer Mischna ein Musaf in Verbindung mit den Standmannsehaften erwähnt findet, das mit dem Musafopfer sicherlich nicht das mindeste zu tun hat, nötigen ihn ohnehin zu dieser Annahme. Für die Lesart תעניות מי איכא מוסף sprächen vielleicht die Worte des bab. Talmud: ויש מהן ד, פעמים. Dass nur um des einen Yersöhnungstags willen