Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 292)
- Language
- German
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242 ישראל* לאביהם שבשמים), eia Nachkomme Benjamins führt diesen Namen, und in dem Richterbuche wird von dem Keniter חבר (Mechilta, Anf. יתרו, verzeichnet unter den sieben Namen Jethro’s auch den Namen חבר, der שנעשה כחבר למקום erklärt wird. Ausgangspunkt für diese Auffassung ist Richter 4. ll: וחבר הקיר נפרד מקין מבני חובב חותן משה; vergl. auch Tancbuma zu Exod. 12, 18, ed. S. Buber S. 6 nnd die Bemerkung des Herausg. a. a. 0. zu Jalkut Exod. Kap. 169. Dort wird der Name erklärt: שנתחבר למקום♦), bezw. seinem Weibe Jael berichtet, in deren Zelt Sisra Schutz suchte, da ״Frieden war zwischen Jabin, dem Könige von Chazor und dem Hause Chebers, des Keniten“ (a. a. 0. 17); schliesslich wird das Geschlecht Chebers, des Ascheriten (s. o.), Num. 26,45 משפחת רזחבךי genannt. Ist■ 80 schon die Behauptung des Textes ungenau und irreführend, so trifft die sie überbietende der Anmerkung, dass ״ חברvielfach als V01ksnameu dient, noch viel weniger zu. Als Volksname kommt חבר überhaupt nicht, geschweige denn vielfach vor, und auch Böhl fällt es a. a. 0. nicht bei, das zu behaupten. Kr. hat offenbar dessen Bemerkung a. a. 0. S. 84: ״Für חבר als Volksname bietet sich aus dem A. T. zunächst der aseritische Clan חבר“, im Auge, diesen Satz aber ganz für sich und losgelöst von seinem Zusammenhang betrachtet. Böhl spricht nämlieh a. a. 0. von den Habiru-Leuten der El-Amarna-Briefe, die man bekanntlich mit den Hebräern hat gleichsetzen wollen, und meint letztlich, dass ״der sprachliche und sachliche Befund für Habiru einerseits eine rein appellative Deutung ausschliesse, sodass es also nicht im Sinne von וזכרי□ חבר genommen werden dürfe, und andererseits auch eine Gleichsetzung mit den ägyptischen Haru verbiete. Vielmehr könne das Wort nur einen Stammnamen bedeuten, wobei die Möglichkeit einer Gleichsetzung entweder mit den Hebräern (עבר.) oder aber mit verschiedenen kleineren palästiuensischen Geschlechtern חפר ,חבר ,עפר offen bleiben müsse“ (S.87). Böhl spricht also nur hypothetisch von חבר als Volksname eben unter der Voraussetzung, dass die Habiru etwa mit חבר, — er denkt für diesen Fall in erster Linie an den Keniter חבר , identifiziert werden dürften. Dass die Bibel selbst von einem Volk חבר berichte, sagt natürlich auch er nicht. Nach dem eingangs dieser Anmerkung AusgefübrUn braicLt kaum noch dargelegt zu werden, auf wie schwachen Füssen diese^ ganze (auch