Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 285)
- Language
- German
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235 Fische [was ansehliche Dinge sind]* 1), im städtischen Ratsaus־ schuss aber [wo es sich gewisserma&sen um Unterstützung oder um pflichtmässige Aufwartung handelt]2), Grünzeug, Hülsenfrüchte und Fische; R, Simeon b. Gamliel sagte: Wo das der Gebrauch, auch [aus mehreren Dingen bestehendes] 3) gekochtes Gericht/4 H. ist hier auf richtigem Wege, wenn er in diesen Semahoth-SteDen unser הבר עיר doch als Körperschaft auffasst. Er argumentiert richtig wie folgt: Die Bestimmung אץ אומרים ברכת אבלים ותנחומי אבלים וברב׳ חתנים פחות מעשרה (M. Meg. IV, 3, T. IV, 14 p. 226, vgl. b. Kethub. 8 b)4), zusammengehalten mit אץ אבלים מן המנץ (T. das., b. das.), lässt hier die Bedeutung בצבור die wahrscheinlichste sein. Für uns verhält sich aber die Sache so, dass bei dieser auf eine lange Gewöhnung zurückgehenden Veranstaltung die Anwesenheit einer Genossenschaft oder ״Gemeinde44 von eminenter, unvermeidlicher Bedeutung schien. Nirgends wie hier sehen wir die Zusammensetzung des חבר עיר so deutlich. Es wird nämlich hei Gelegenheit der Institution, dass man im Trauerhause zehn Becher Weines trinkt, wovon drei nach dem Essen so gemeint sind, dass je einer für das Tischgebet 129* für 5נמילות חסדים) und für תנחומי אבלים in das Hans des Trauernden tragen“ nsw. Ist denn הכל שוחטין Objekt und nicht Subjekt?! 6) 126* yüt גלוסקאות verweist H. 20 Anm. 1 auf meine Tabn. Arch. 1,105. 272 Anm. 435. 436; er bemerkt aber, meine Definition, dass es ein besseres Brot war, sei durch unsere Stelle als irrig erwiesen. Mit Nichten! H. selbst bemerkt: ״Nedarim 56a zeigt deutlich, dass nach der Beerdigung nicht nur Wein getrunken, sondern auch Fleisch gegessen wurde.“ Etwas vorher (S. 10) forscht er über צורניתא b. Sabb. 136 a, was nach Rasehi Leckereien (מטעמים) sind, die dem Trauernden zu essen gegeben werden, ln unserer Semahoth- Stelle c. 14 wird berichtet, dass man sich betrunken hat. Warum soll man also nicht gute Brote gegessen haben? Es war ein solennes Mahl (סעודה)» ein Leichenschmaus I 1 2 8) 127* 1ch habe hier drei Bemerkungen (ingeflochten, um in die Sache Klarheit zu bringen. Denn in דגים» das sowohl im Vordersätze wie im Nachsatze steht, kennt sich H. 19 f. nicht aus, und ich weiss nicht inwiefern die Sache für ihn richtiger wird, wenn er den Nachsatz auf die ״Trauermahlzeit auf dem freien Platze“ bezieht. Im zweiten Satze sind ״Fische“ offenbar nicht an sich präsentabel, sondern sind mit Grünzeug und Hülsenfrnchten verkocht. 4) 128* Auch hier lässt H.ב, חתנים aus, wo doch für die Erkenntnis der Sache dies von Bedeutung ist. ß) Vgl. schon oben. Den Becher reichte man wohl effektiv den Trau-