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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 266

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 266)
Language
German
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tr, was ja dort ausdrücklich festgestellt wird, dass er das Musaph- (lebet auch für die Einzelperson für verbindlich hält. Bei den späteren Beeisoren ist das auch durchgedrungen1). 48* Unsere Decisoren entscheiden wie die חכמים; wir aber fragen nach dem historischen Standpunkt: Wie konnte gerade bei Musaph die Verknüpfung mit dem Stadtverbande als unerlässliche Bedingung ausgegeben werden? Ich konnte, bei allem Studium der Sache, hierauf keine Antwort erlangen, hielt es aber bei mir für ausgemacht, dass in diesem Falle der Stadtverband an Stelle des alten מעמד zu fungieren hat, und richtig fand ich einen darauf bezüglichen Wink bei Elbogen (S. 249), der aber die Sache nicht näher ausführt. 50* Er verweist auf den Bericht des Josua b. Hananja (T. Sukka IV, 5 p. 198, zu berichtigen nach j. V, 2, 55 b), um zu beweisen, wie sehr Gebet und Opfer nebeneinander hergingen. Auch das Morgen-, Nachmittags- und Abendgebet hingen mehr oder weniger mit den Phasen des Opferkults zusammen, doch nicht ausschliesslich, da 7. B. früh und abends sich die Tepbilla an das Schema anlehnte, und dieses doch eine Institution für sich ist; 51*hingegen ist das Musaph ganz und gar nur ein Ersatz für das faktische Sabbat- und Feiertagsopfer, und so ist es begreiflich, dass man es damit so hielt, wie mit den Opfern der alten Zeit. Während man nämlich in Jerusalem die Opfer faktisch darbrachte, versammelten sich die Israeliten aus dem Laienstande, soweit sie nicht nach Jerusalem als מעמד mitziehen konnten, in ihren Städten (52 (2(לעריהן* und lasen 3בענין הקרבנות) und im Thema der Weltschöpfung (M. Taan. IV, 2 b. 26 a). Das Lesen der Opferperikope in der Thora ist eben unleugbar der Kern des Musaph; 53* dazu hat es von jeher eine Versammlung des Volkes in den Städten gegeben, und so konnte man sich das Musaph ohne Versammlung gar nicht vorstellen, und so ist es auch geblieben, als der Opferkult bereits auf gehört hat. 54* Aber genau so wie in Jerusalem die Laienstandmannschalt von den amtierenden 9 49* Ich begnüge mich, nach Horovitz, die folgenden anzufahren: 286,2 ש״ע א״ח (auch ט״ן zu ראב״יה ,177 § אבן העזר ח! ראב״ן ,(355 ר״ך ed., Aptovitzer § 88 p. 66, R. Jona Girondi zu Alfasi, Mordekhai z. St., “אגוד zn Berakh. § 101 und v. a. 2) Auch ed. Lowe לעריהם• Aber Arukh ed. Kohut I, 162 בעריהן• Eesteres besagt deutlicher, dass sich die vom platten Lande, den Weilern und Feldern in die Stadt begaben. 8) Dies nur im Arukh a. 0. unter אנשי משמר•

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