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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 265

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 265)
Language
German
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IRI
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m Wort lässt erkennen, dass Samuel sonst zur Körperschaft des 1ובר עיר in Nahardea gehörte, 42* * was ganz natürlich ist; wäre er das nicht gewesen, hätte er, der grosse Gesetzeslehrer, doch nie Gelegenheit gehabt, das Mnsaph zu beten, was doch unwahrscheinlich ist, denn zumindest hätte er doch eine solche Gelegenheit suchen müssen. Die Tatsache selbst, dass dort, wo sich ein Stadtverband befindet, jede Privatperson bezüglich des Musaphs schon absolviert ist (Halakha R. Jehudas im Namen des R. El. b. Azarja), 43* gemahnt an das von uns oben Berichtete, dass der von den Priestern in der Synagoge der Stadt gesprochene Segen dem Volke auf dem Felde gelte, dem Volke, das an jener Kulthandlung gar nicht heteiligt ist und möglicherweise an sie gar nicht denkt. Auch an unserer Stelle gedenkt man (in j.) des Landvolkes, 44* indem man von Hirten (רועים) und Öbstlern (1(קייצים) spricht, d. i. von solchen, die offenbar ihren Beruf nicht lassen und auch am Sabbat zur Stadt nicht kommen können2). Gleich darauf folgt (in j.) ein bemerkenswerter Satz: R. Johanan erzählt: ״Ich habe R. Jannai am Markte von Sepphoris stehen und [שחרית] beten sehen, worauf er vier Ellen weit ging9) und das von Musaph betete“. Darauf wird gefragt: ״Gibt es denn keinen חבר עיר in Sepphoris“? Die Antwort scheint enthalten zu sein in dem ersten der drei Dinge, die nun aus diesem Vorfall gefolgert werden: את שמע של ציפורין בציפורין, was ungefähr besagen will: Was in Sepphoris vorgeht, kannst du [am besten] in Sepphoris vernehmen, d. h. warum es R.,Jannai so tat, wissen wir hier, in der Schule, nicht anzugeben4). 46* Soviel ist aus Jannais Verhalten x) .Nach Levy IV, 300 ״Feigentrockner“. s) 46* j)ie auf den Feldern Beschäftigten, selbst Rabbinen, machten sieh auch keine Laubhütten; s. b. Sukka 47a und Tosafotb. s) Um das neue Gebet zu markieren. *) Horovitz 7 tut in einer einzigen Anm. drei Männern bitteres Unrecht an. Büchler 212 hat die Frage ואין* חבר עיר בציפורין gaB* gut verstanden, er übersetzt ja: ״und gibt es in S. keinen חבר עיר“? H* ftber schaltet frei in den Sätzen Büchlers und imputiert ihm gröbliches Versehen. Was er von Graetz III, 4. Aufl., S. 78 Anm. haben will, ist mir unverständlich; Graetz braucht nicht den vorangehenden Satz des j., nnd so citiert er ihn nicht, aber ״übersehen“ hat er ihn nicht. Vollends ist Schürer, II, 4. Aufl., 503 Anm. 10, jeden Fehlers an diesem j. Stück frei zu sprechen, da er nichts anderes tut, als חבר עיר in^seiner Weise definieren.

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