Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 262)
- Language
- German
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212 ist ja nur, den Elimelekh als einen Grossen und Führer seiner Zeit d&raifttelien. Zum Worte nun ״es starb Elimelekh“ wird bemerkt1): Generationen und Genossenschaften (חבורות) gibt es auf der Weit; stirbt einer der betreffenden Altersklasse oder stirbt einer von der Genossenschaft, hat sich die ganze Altersklasse hezw. die ganze Genossenschaft zu fürchten2); da muss es doch, so glauben wir, einleuchten, dass Elimelekh kraft seiner Führerrolle als ein Glied einer ״Genossenschaft“ bezeichnet wird. Vollends klar aber wird 1m« die Zusammensetzung des *Stadtverbände«“ durch die Be- Schreibung desjenigen Collegiums, das die Heiligung des Neumondes vorzuoehinen hatte (Soferim XIX, 9) 3): בדה ישבו החבורות של זקנים ושל בלווטין ושל תלמידים usw.; also Genossenschaften, bestehend4) aus Ältesten {nQmßmoben), aus ßatsherren (ßovtevzat) 5) und aus Gelehrten6), und gerade die Zusammensetzung dieser Körperschuft ist uns auch aus anderen Berichten so sehr bekannt 7), dass wir namentlich den leitenden rabbinischen Kreis in ihr ganz ge־ nun ersehen können. Unser Bericht schliesst nun mit den Worten: Nach jeder Benediktion8) spricht man: הודו לה, כי כזוב, ausgenommen *) Der Sprecher in Ruth Babba ist derselbe R. Johanan, von dem der bekannte Satz קבלין רשות להיפטר סבןלו herrührt (8. Levy 1, 199, an letzter Stelle meine ״Griechen und Römer* in Monum. Talm. V, 75 No. 149 Ende); er hat also wohl kn Magistrat (ßon^ry) gesessen. *) Denselben Saks, weniger ursprünglich, s. auch in b. Sabb. 105b f., Seder Oiam Rabha c. 3 (ed. N. 29). *) Dass ״Spferim* sehr alte Materien enthält, ist bekannt, s. in J. Müllers Abgabe (Wien 1878) passim und vgl. die Anführungen bei Brüll, Jahrbücher I, 4 Anm. 4. 4) So ist der Passus aufzufassen. Dass חכירות im Plural gesagt wird, heisst nicht, je eine חכורח aus Ältesten, Bouleuten und Lebrbeflissenen, sondern solche zu verschiedenen Zeiten. 8) Vgl. ßovXrj in Anm. 1 und das oben berührte פלהדרין• Hier will ich anmerken, dass D. Hoffmann im Jahrbuch der jüd.Jit. Gesellsch. IV (1907)> 232 Anm. 2 in aller Kürze unser חבר עיר schon mit ßovlij gleichgesetzt hat; vgl. auch S. Klein, Beitr. zur Geogr. u. Gesch. Gal. S. 35. *)תלמידים «®»»bar יי תלמידי הכמיס» Anm. 4 s. 210. ף Sie heissen חבירים (j* 5Sd-nh. 1, 2, 18 c Z. 10; s. daselbst und in b. 11a den Vorfall mit R. Gamliel II, wo sieben Teilnehmer genannt werden; s. auch meine Ausführungen in Lewy-Featschriffc S. 30). Vgl. Maim. הל, קדוש הן־יןךען *V, 10, 13. ברכה ף kat exochen ist ברכת המזון)weicher ja noch heute הטוב והמטיב figuriert. Das Mahl bei der Heiligung des Neumondes siehe z. B. in