Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 258)
- Language
- German
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208 in diesen 1כ£0יב genannten Bund wird an allen Stellen analog behandelt mit der Aufnahme zu דברי חבילות oder in die 1חבורה), ja beide Aufnahmen sind in den Quellen räumlich und sachlich mit einander verknüpft, was genug ein Zeichen ist, worauf מפיס hinweist; nur meinen wir, dass jenes eine Erscheinung ist innerhalb des Pharisäertums, und tatsächlich gehört das Bestehen eines ״Haber“-Buudes unter dem und im talmudischen Rabbinentum zu den bestbekannten Tatsachen der Geschichte2), während dieses eine Abzweigung des Essenismus darstellt. 38 * * Dieses חביתת oder חבורה soll uns nunmehr zu unserem חבר עיר zurückführen. Ebenso wie im Bh. חבר und חברה neben einander bestehen (s. oben), so ist auch dieses nh. חבר enge verwandt mit dem überaus häufigen חבורה, wie schon oft ausgesprochen und vermutet worden, und es geht nicht an, die beiden Ausdrücke von einanderzu trennen3) 39 *. Wir sprechen nicht von einer Gleichsetzung der beiden, sondern nur von verwandten Erscheinungen. Wir haben auch die Maamad- und Essener-Verbindungen nur zur Analogie herangezogen, die schon darum unter einen anderen Gesichtspunkt *fallen, weil sie religiöser Art sind, aber wir haben in ihnen auch eine kommunale Seite aufgedeckt, während חבר עיר, das ja wegen der gegebenen Verbindung mit עיר unbedingt etwas bürgerlieh Städtisches an sich hat, nach uns dies zum Hauptmerkmal hat, was aber nicht ausschliesst, dass es nebstbei auch kultischen Zwecken dient, zwei Beziehungen, durch die es mit den verschiedenen חבורות teils zusammenteils auseinanderfallen muss, denn Natir iv, 55c z. 63 ,יתגי תורת הנזיר בי[ שיש לו כנפים בין שאין לו כ wofür in b. 46b כפים steht, einstweilen, solange ich nämlich nicht klarer schaue, nicht in diesen Kreis ziehe, obzwar ich im Stillen die Vermutung hege, dass סנפים auch hier richtiger als □י כפי am Ende waren auch die נזירים genötigt in eigenen ״Monasterlen“ zu leben {das gebrauchte Wort geben wir aus Philos Therapeuten wieder, s. bei Herzfeld II, 510). a?* י) Die Stellen s. bei Bücliler S. 6f. *) S. den Artikel Haber in Jewish Enc. VI, 121 und die dort ange- Mitten Quellen. ף Gegen HoTovitz S. 13, der hierbei gegen Büchler polemisiert. Aber die Gleichung חבורה — חבר haben schon die ältesten Autoritäten zu Mischna Berakh. IV, 7! B. weiter unten, wo ausgeführt wird, dass חבר u״d חבורה ®icht identisch, aber verwandt, u. z. nicht bloss sprachlich, sondern iiiehr noch sachlidi. 9י*