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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 232

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 232)
Language
German
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182 Staate sein, die Jaden aber ihre willfährigen Diener, die ihnen schätz- und rechtlos gegenüberstehen. Darain liess er auch viel neue und grosse Städte in Jehuda anlegen and siedelte Heiden in ihnen an, um diesen Heiden auch im Herzen des Landes Jehuda die Oberhand zu verschaffen. Josephas XV, 8, 5 sagt es ausdrücklich, dass Herodes all diese festen Städte für Heiden bauen liess ״damit es Israel nicht möglich wäre, sich gegen ihn zu empören und zu erheben.“ Das ist also genau das gleiche, was der griechische Feldherr Bakchides Anfang der Hasmonäerzeit tat, wie es in den Makkabäerbüchern I. 9, 50—52 heisst. *Darum zog Bakchides wieder ab und kam gen Jerusalem und fing an, die Städte im Lande zu befestigen. Er liess Tore und hohe Mauern bauen um Jericho, Amaus, Bet-Horon, Bet-Hel, Thamata, Fara, Togo und legte Kriegsvolk darein in die Befestigung, die Israel sollten plagen. Desgleichen liess er befestigen Beth-Zara, Oasra und die Burg zu Jerusalem, Antonia zu Herodes Zeit und legte auch Kriegs volk darein und versorgte sie mit Speisen.“ 10 ganz der gleichen Weise handelte auch Herodes gegenüber dem jüdischen Volke; denn so der Bericht des Josephus XV. 8,5: *In der Stadt (in Jerusalem) besass er (Herodes) an Befestigungswerken schon den Palast, in dem er selbst wohnte und die Veste des Tempels, welche Antonin hiess (Akra z. Z. Bacchides), dazu glaubte er nun noch ein drittes Bollwerk gegen das Volk in Samaria, welches er Sebaste nannte, errichten zu müssen, und da er den Ort für sehr geeignet hielt, die ganze Umgegend im Zaame za halten (er lag von Jerusalem nur eine Tagereise entfernt) befestigte er ihu sehr stark. Auch erbaute er noch eine andere Festung zur Bezwingung des Volkes an dem Orte, der früher Stratonsturm hiess, von ihm aber Caesarea genannt wurde. Desgleichen errichtete er an einem festen Platz in der grossen Ebene (Bethel. Alt. V. 1.22), in den er eine auserlesene Besatzung legte und befestigte auch Gaba in Galiläa und Esebonltis in Peräa. So umgab er das ganze Volk mit Festungen, damit es nicht nach Belieben Unruhen erregen könnte . . . . “ Also, genau dasjenige, das der griechische Feldherr und Feind der Jaden getan hat. genau dasselbe tat auch Herodes und ans ein und denselben Beweggründen. Nar hätte er natürlich zu diesem Zwecke allein nicht nötig gehabt, die Städte in prunkvoller Weise neu erstehen zu lassen and sie mit verschwenderischer, königlicher Pracht auszustatten. Ihm war aber gleichzeitig daran gelegen, den Heiden eine erhöhte, dominierende Stellung zu verleihen und diese grossen, in Glanz strahlenden Städte zu Zentren und Hochburgen des Staates

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