Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 176)
- Language
- German
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126 Anhang. Die Mutter Samson Raphael Hirsch’s, Gella Hirsch, wurde im Jahre 1786 als Tochter des Samson Hertz in Hamburg geboren. Die Familie Hertz nannte sich früher Hildesheim und wurde bei den Behörden, nach dem Ahn Napbtaly Herz, mit Familiennamen Hertz genannt Die Familie Raphael Mendel Hirsch gehörte der Altonaer Gemeinde in Hamburg an, während die Familie Hertz der Deutsch Israelitischen Gemeinde in Hamburg angehörte, zu deren ältesten und angesehensten Familien sie zählte. Auf den Grabsteinen steht Hildshum oder Hildesheim זדם. Der Vater Gella Hirsch’s, Samson, Sohn des Isaac Hertz, war in erster Ehe, seit 1782, mit Hedes Gottschalk verheiratet. Doch starb seine Frau im ersten Jahre nach der Hochzeit und ein Jahr später heiratete er seine Verwandte, Gitel, deutsch Jette, Tochter des Naphtaly Hertz Hildesheim. Im Hamburger Hochzeitsregister des Senatsarchiv ist Samson Isaac Hertz als Jude II. Klasse bezeichnet, d. h. er war ein wohlhabender Bürger, da die ärmeren als Jaden III. Klasse eingetragen sind. Samson I. Hertz war Vorsteher der Chewra Kadischa Bikkur Cholim. Seine Grabschrift in Ottensen, wo die Mitglieder der Familie Hertz-Hildesheim beigesetzt sind, kündet: ״Hier ruhet ein grader, redlicher Mann, Vor- Steher der Ch. K. Bikkur Cholim Josef Schamschon, Sohn des Isaac Hildesheim, er starb am Freitag den 10. Cheschwan 5560 (1799) und wurde am selben Tage begraben.“ Seine Witwe überlebte ihn um 41 Jahre und ist neben ihrem Manne beigesetzt. Der Vater des Samson Hertz hiess Isaac Sohn Samson Hildesheim. Isaac Samson H. war ein gelehrter Kaufmann, der eifrig dem Stadium der Thora oblag und seinen grossen Reichtum za wohltätigen Zwecken und besonders zur Unterstützung heimischer und fremder Thorabeflissener anwendete. In dem berühmten Amalettenstreit Eybeschütz-Emden stand seine ganze Familie auf Seiten Eybeschütz. und Unterzeichnete auch die Urkunde zu Gunsten Eybeschütz. (Senatsarchiv Hamburg. Siehe Grünwald S. 98). Isaac S. Hertz starb am Schabbos und wurde Sonntag den 28. Schewat 5517 (1757) in Ottensen Grab No. 2983 beigesetzt. Seine Inschrift lautet: