Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 174)
- Language
- German
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124 philosophische Übermittlung seines immensen Wissens nicht geeignet 8ei, die Menge za fesseln. Für die 1826 in Altona bei Gebr. Bonu gedruckten grossen Machsorim schrieb er eine ausführliche Einleitang über die Geschichte der Gebete. Er war Mitarbeitendes Meassef sowohl, wie der von Fürst in den Jahren 1848—50 herausgegebenen Zeitschrift ״Der Orient“. — Er starb, 70 Jahre alt, 1861, und ruht auf dem Grindel. Die Sammlung seiner Dichtungen, Pne Tewel, die Wolf Heidenheim schon 1807 auf seine Kosten drucken wollte, wurde 1871־ in Amsterdam ediert. פ'נ כהדר משה בן הרב מהודר מענדל ם׳פ דל מחבר מציאת ארץ החדשה פני תבל ושושן עדות נפטר כד סיון ושב אדמתו בעש׳ק כ׳מ בו תרכ׳א לפק Sein Wille war gewesen, auf seine Mazewo die Worte zu setzen: חכמה בקשתי ולא מצאתי מנוחה לא בקשתי ופה מצאתי. — *Weisheit suchte ich, und fand ich nicht; Ruhe suchte ich nicht, and fand sie hier.“ 4) Eaphaei Hirsch wurde im Jahre 1777 תקל״ז in Hamburg geboren. Gleich seinen anderen Brüdern erhielt er eine sorgfältige Erziehung und widmete sich dem Kauimgnnsstande. Im Jahre 1807 heiratete er Geila, Tochter des Samson ben Jzehok Hertz und dessen Frau Jette Herz. Die Familie Samson Herz hiess früher Hildesheimer und nahmen die Vorfahren Samson, Lippmann u. a. eine geachtete und führende Stellung in der Gemeinde ein. —Während der französischen Belagerung hatte Raphael Hirsch eine Tressenfabrik. Die Familienlegende berichtet, dass bei einer Truppenbesiehtigung dem französischen General, Prinz Eckmühl seine goldenen Epauletten rissen. In der Verlegenheit ritt er mit seinem Adjutanten zu der Tressenfabi ik Raph. Hirsch und in kurzer Zeit waren zwei gleiche neue Epauletten zur grössten Zufriedenheit des Fürsten angenäht. Als der Fürst bezahlen wollte, bat R. Hirsch, diese Arbeit als kleine Aufmerksamkeit betrachten zu wollen und erbat sich die mildere Handhabung bei der Ausweisung der nicht verproviantierten jüdischen Familien, was ihm aueb zugesagt wurde. Als gegen 1816—19 die Reformbestrebungen der Neuerer besonders in Hamburg alle Baude der Religion und der Tradition zu lösen suchten, da war es Raphael Hirsch mit gleichgesinnten gesetzes-