Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 173)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3486266-3486307--6594-3492969- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
123 אשד. יראת ה* היא תתהלל האשה הצדקת צפורה לאה בת ר, ליב אשת הרבני מהוריד מענדל פ״פ נר״ו נפטרה ונקבר, זקנה באה בימים א׳ כ״ח אייר תקפא, לפ״ק. Menacbem Mendel Frankfurter binterliess vier Söbne und zwei Töchter: 1) Gabriel, der als Junggeselle den 17. Nissan 1837 starb, und in Altona, Hamburger Teil No. 593 beigesetzt ist. פה מצא מנוה הבה" הישר גברי^ בן מורנו הרב מענדל פ״ם נפטר א" דחה*מ פסח תק׳־צ ״Hier fand seine Ruhestätte der redliche Gabriel, Sohn des Babbiners Mendel Frankfurter, st. 1. Tag Cholhamoed Pessacb 5590.“ (10. April 1830). 2) Der Gelehrte und Kaufmann Michael, der den 16. Siwan 1848 starb und am Grindel beigesetzt ist. Seine Grabinschrift lautet: פ״ג התורני ירא ^קים ומוקיר רבנן ודה כ״ה מיב^ בן המפורסם אבד מנחם מענדל פראנקפורטער בש״ק ט-ז סיון תדיח 3) Mosche, genannt Moses Mendelson, 1782 in Hamborg geboren, eignete sich schon in der Jugend namhaftes Wissen in den jüdischen und profanen Fächern an. Wessely, in dessen Haas er verkehrte, erkannte seine hohe Begabung für die hebräische Dichtkunst und leitete und unterstützte sein Streben auf diesem Gebiete. Als Jüngling übersetzte er Lampe’s Entdeckung Amerikas ins Hebräische. Im Jahre 1812, zur Zeit der französiechen Invasion, als der russische General Tettenborn die Franzosen aus Hamburg vertrieben hatte, dichtete Mendelson ein Preislied auf den russischen Kaiser Alexander. Als jedoch der französische General Eckmühl die Stadt wieder okkupiert hatte, musste M. wegen diesen Liedes, um der Füsilierung zu entgehen, nach Altona flüchten. Auf den Rat des Mosche Herz1) verfasste er nunmehr ein Loblied auf Napoleon, das trotz seiner Zweideutigkeit, von der französischen Be- Satzung wohlwollend aufgenommen wurde. M. durfte nach Hamburg zurückkehren. Bei Gelegenheit der Gründung des Israelitischen Tempels in Hamburg verfasste er ein Gedicht gegen die Bestrebungen der Neuerer. Bei der Wahl des Ghacham Bernays gab er in Wort und Schrift die Ansicht kund, dass die tielangefegte, ף Es war dies der Vorsteher Moses Isaac Hertz, der Schwiegervater Calman’s, Karl Meyer von Rothschild. (Siehe Pne Tewel Seite 20.)