Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 167)
- Language
- German
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11? Antwort der Braut. Altona 8. Adar II 5529 In sonder Hocbzuebrender, wohlqualifizierter, tugendreieher schätzbarer spezieller Freund und Gönner האלון« והקצין המרומם המופלג מ״ת בה״דד מענדל In mein ganzes Wesen kam eine Genifttsveränderung und ich wurde erfüllt von höchster Freude und Vergnügung da ich das Glück hatte, Ihr geehrtes, an mich abgelassenes angenehmes Schreiben vom 24. Adar I zu erblicken, was mich freute und woraus ich gerne ersehe seine Disposition, die an meinesgleichen avisiert ist. Gott der Herr kontinuier (משבי צדדים) die beiden Familien nach eigenem Wunsch um alle Contentements. Ohngeaehtet ich habe nie erlangt, Ihnen mein wertester Freund (im Original פער קוגסאנש) persönlich sondern per renommee zu kennen, befiehlt mir mein Herz getreulichst wie schuldig zu avisieren wegen der gehabten Vergnügung der getroffenen Vereinigung, welche mit vieler Freude vallführt wurde, mich mit einer schuldigen Gratulation einzufinden vom Grund meines Herzens benebst Wünschung Massoitow. Gott der Allmächtige erlängere und erfreue uns viele folgende Jahre, behüte und beschütze uns and unsere Familien, ferner volle Vergnügung, und dass er alles nach eigenem Wunsch und Begehr restituieren möchte. Ich finde mich nicht kumpabel genug, um zu obligieren, da ersehen habe, dass mein sehr wertester Freund das Geschenk abgesandt, halte solches für ein besonderes Merkmal für die gründliehe Freundschaft und Treue, wogegen ich Zeit meines Lebens ein Exempel hoher Achtung trage und Millionen Danksagungen statuiere für das getreue Andenken. Ich werde mich bemühen, alle erdenkliche Okkasion zu suchen, um Ihnen, mein allerliebster Freund meine Liebe und Treue zu zeigen. Schliesse nnd verbleibe Zeit meines Lebens gehorsamste untertänigste treue Freuudin, die da nach scbuldigermassen betet für sein langes Leben und Wohlergehen Zipora. (Der Brief der Zipora ist zu Gunsten der leichteren Verständlichkeit etwas modifiziert). Zur Kennzeichnung der Familie, mit der sich Menachem M. Frankfurter durch seine Heirat verband, sei hier die Genealogie dieser Familie kurz mitgeteilt.