Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 158)
- Language
- German
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108 (Jabez) war, geht dieser mit ihm nicht gerade glimpflich Hin (siehe Megilas Sefer 73). Mordechai soll ein Barvermögen von 90.000 Taler!unterlassen haben. Sara, die älteste Tochter des Elias und der Ulk Cohn heiratete Abraham Metz, der einen! Raubmorde zum Opfer fiel. Vier Jahre erst nach der Missetat wurde, wie Glücke! Hameln und auch Samuel M. Heckscher berichten, der Mörder und die Leiche gefunden und der Mord geahndet, ara Metz widmete sich nach dem jähen Verluste ihres Mannes wohltätigen Werken und erreichte ein Alter von 87 Jahren. Die zweite Tochter Schönchen war mit Pincus Seligmann Norden verheiratet. Pincus Seligmann Norden war einer der hervorragendsten Persönlichkeiten der Hamburger deutschen Juden. Mehr als 30Jahre stand er an derSpitzeder vereinigten Gen!einden Hamburg-Altona־Wandsbeck. Zuerst Synagogenvorsteher wurde er 1670 Deligierter und später Parness und Manhig. — Im Jahre 1683 erging von der dänischen Regierung an die Ältesten der Drei- Gemeinden eine Mitteilung, folgendes besagend: Das Schutzgeld, von je 6 Reichstalern, das jede jüdische Familie an die Regierung za zahlen habe, sei nicht aufzubringen, da viele Witwen und arme Familienväter unter ihnen seien, die diese Steuer nicht leisten könnten. Es sei daher Beschluss der Regierung, dass von der Gesamtheit eine feste Summe entrichtet und von zwei Vorstehern garantiert werden müsse. Dieses Schreiben ging an die Vorsteher Moses Libusch und Seligman Norden mit der Aufforderung, einstweilen auf acht Jahre von 1682 ab jährlich 1400 Mark zu garantieren und der Regierung gegenüber mit ihrem Vermögen für prompte Entrichtung zu haften. Im Jahre 1682 wurde der Bau der Synagoge in Altona beschlossen. Der Kommission, die den Einkauf der Materialien zu besorgen und den Bau zu überwachen batte, gehörte auch Seligmann Norden an. In dem Schreiben, das die Erneuerung der Aufnahme des Oberrabbiners Salomon Mirels Neumark und die Feststellung seiner Pflichten und Befugnisse als Rabbiner und Vorsitzeuder zuui Inhalt hat, ist auch Selig mann Norden mit unterzeichnet. Die Gemeinden spendeten 1687 mit Seligmann Nordens Zustimmung für Befreiung der Gefangenen (פדיון שבוים) in Ofen