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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 157

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 157)
Language
German
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im Hause Löb Pinkerle eine Anzahl der Kranken untergebraeht war, nahm Mate sich ihrer an und sorgte, dass keiner Mangel litt. Sie starb 74 Jahre alt, voll Dank gegen ihren Schwiegersohn, der sie wie eine Heilige verehrt batte. Ihre Grabinschrift lautet: ,,Bier ruht die vornehme, züchtige Mate, die Tochter Jacobs, die Frau des Vorstehers Nathan Meirich, gestorben am 14., begraben am 15. Tamus 5416 (1656).״ Leb Pinkerle Staden und seine Frau Bella waren die £ltern der Glückei Hameln. Er war der erste Jude, der nach der Aus- Weisung der Juden aus Hamburg im Jahre 1648 sich im Jahre 1649 dort wieder niederliess. Bella war seine zweite Frau. In erster Ehe war er vermählt mit Beizcbe, Isaaks Tochter, die am 5. Elul 1640 verschieden war. Ulk starb hochbetagt im Jahre 1692. Die Übersetzung ihres teilweise unleserlichen Epitaphs lautet: ״Warum schauen unsere Augen nach oben? Eine Frau ist hier begraben, die den Segen entführte. Frau Ulk, die Tochter des Nathan, die Gattin des Elias Cohn, gestorben am 16. Ijar 5452. Ihre Hand öffnete sie dem Armen, ihre Hände reichte sie dem Dürftigen.״ Die dritte Generation. Elias und Ulk Cohn hinterliessen, wie schon bemerkt, drei Söhne, Nathan, Jacob und Mordechai und zwei Töchter Sara und Schönchen. Nathan, der den Namen seines Grossvaters Nathan Meirich führte, starb 64 Jahre alt, im Jahre 1704. Der zweite Sohn Jakob war mit Hanna, der Tochter des Moses Levy verheiratet. (Jacob Emden erwähnt die beiden in seinen Memoiren Megilat Sefer Seite 73. Er nennt Nathan ״Natscb“ und Jacob ״Grün Jakob.“) Zu hohem Ansehen und einflussreicher Stellung brachte es der dritte Sohn Mordechai. Er war viele Jahre hindurch Parness und Manhig und in allen Gemeindeämtern ehrenamtlich tätig. Er hatte vier berühmte Schwiegersöhne. Rabbiner Isaae in Lissa, Rabbiner Ahraham Gabriel Eskeles in Nikolsburg, Rabbiner Elias Eljakim in Kremsier und Jzchok Wolf Spiro, Landrabbiner in Prag. — Eine Tochter des Jzchok Wolf Spiro heiratete den berühmten Rabbi Jonathan Eybeschütz. der zwei Jahre, von 1713—1715 (siehe Vorrede des Kresi Plesi) im Hause seines Schwiegervaters weilte. Mordechai Cohn war auch Vorsteher in Altona, und da er kein Freund von R. Jacob Emden

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