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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 147

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 147)
Language
German
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97 weise, dass Elieser stolz von ihm erklären kann: ברך אוו אתי מאד *nt :ויגדל דון לו צא{ ובקר וכסף ווהב ועבדים ושמחת וגמלים והמרים Wenn trotzdem Bethnel und Laban an diese Verbindung, nicht heranwollen und ihr Zustandekommen förmlich sabotieren, wenn Laban und seine Mutter sich insbesondere in den Worten: תשב הנער אתנו ימים או עשור mit der Hoffnung schmeicheln, dass, wenn Elieser nur glücklich abgereist sei/ sich an Rebekka das alte Sprüchwort ״Aus den Augen — aus dem Sinn“׳ erfüllen werde, so können wir uns die Abneigung Labans gegen diese Verbindung nur dahin erklären, dass ihm Alles, was mit dem Gedanken ״ והתברכו בזרעך כל גויי הארץDu sollst ein Segen für alle Völker der Erde sein“ irgendwie im Zusammenhang steht, ganz und gar gegen den Strich gebt. Ihm schwebt nun einmal für Rebekkas Zukunft ein anderer Ehrgeiz vor Augen als jener, Gattin in einem Hause zu sein, in dem Betrübnis herrscht, weil keine Gäste kommen, in einem Hause, in dem ein Licht brennt von einem Sabhat-Eingang bis zum andern u. s. w: Kon aber, da die Schwester durch ihre Entscheidung ״ אלךich will mit Elieser gehen“ ihm das Konzept verdorben hat und er mit seinen, für Bebekka gehegten Zukunftsplänen wohl oder übel resignieren muss, lässt er in seinem Brautsegen an Bebekka aus den Moria-Verheissungen wenigstens alles das hinweg, was seiner persönlichen Auffassung von Rebekkas ״Lebensglück“ für die Zukunft widerspricht. Und doch klingt aus seinen Abschiedsworten eine zärtliche, eine geschwisterliche Note heraus, die uns an einem Laban im höchsten Grade sympathisch berührt. ״ אחתנוunsere Schwester!“ % apostrophiert er sie wiederholt in der Trennungsstunde. Scheint es uns nicht, als ob das Schriftwort den der gegenwärtigen Psyche Labans angepassten Gedankengang andeuten will: ״Du warst, du bist, du bleibst trotz alledem auch weiterhin unsere Schwester. Wir haben das Unsrige getan, um diesen Verbindung, von der wir in ferner Zukunft nur Leid und Kummer für Dich, nur Familienstreit und Familienzwist unter Deinen Nachkommen heraufzjehen sehen, zu verhiadern. Aber jetzt, da die Entscheidung gegen uns gefallen und Du Dich anschickst, als Schwiegertochter in Ahrahams Haus einzuziehen, jetzt geloben wir Dir von Neuem gesehwisterliehe Treue für alle Zukunft. Vergiss nicht, dass, wenn jemals die von uns befürchteten Streitigkeiten in Deiner Familie eintreten Jahrbuch der J. h. G. XVII. 7

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