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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1926-01-01 · XVII. (1926) · page 107

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XVII. (1926)
Date
1926-01-01
Page
– (sequence 107)
Language
German
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IRI
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62 des לקבן שמואל, der Stadtschreiber (ספרא דמתא) von Wien (so nennt er sich in der Vorrede seines לקט שמואל), der durch eine kaiserliche Resolution vom 7. August 1768 über die Grenzen der Erblande ziu schaffen (Kaufmann, die letzte Vertreibung der Juden aus Wien, S. 101), zitiert den Rabbiner Joel aus Kromau an zwei Stellen. S. 49, Abschnitt בשלח heisst es : "״שמעתי מהרב ר יואל אב״ד קוומנוי und S. 59 b, Abschnitt עקב t "״והרב הגאון ר יואל מקרומנוי הגיד Leqet Schemuel wurde 1678 von Näftali Hirsch b. Binjamin Wolf (Messe Pinczov) und von Zebi Hirsch b. Secharja Mendl, Lemberg, approbiert und 1694 in Venedig gedruckt. Daraus ist zu schliessen, dass Joel gegen 1672 schon Rabbiner in Kromau war. Jakob Moscheh b. Jehuda Kann aus Frankfurt am Main. Auf seinem Grabsteine (No. 5) 1משה), in der Haskarah (No. 36) יעקב משה genannt. Kann gehörte einer der ältesten, reichsten und vornehmsten Familien des alten Frankfurt an, von welcher Dietz, (Stammbuch der Frankfurter Juden S. 159) sagt, ״dass deren Mitglieder während zweier Jahrhunderte (1550—1750) die glänzendsten und reichsten Vertreter der jüdischen Kaufmannschaft gewesen und ihre Glaubensgenossen wie Fürsten beherrschten.44 Sein Epitaph rühmt seine Bescheidenheit, Frömmigkeit und sein selbstloses Wirken. ״Er hat Zeit seines Lebens nicht nach Geld gestrebt, sondern hat nur mit frommen Werken sich beschäftigt, seine Türe war den Armen weit geöffnet und viele jüdische Seelen rettete er aus der Hand ihrer Feinde.44 In der im Jahre 1678 verstorbenen Gutrud2), Witwe nach R. Lob Kann, vermute ich seine Mutter. Seine Frau Sari ist am 6. Mai 1696 in Kromau gestorben3). Von Jakob und Sari Kann’s Kindern kennen wir: I. David K. Vorsteher (Judenrichter) in Kromau und Landesältester, gestorben 11. November 1709. Sein Grabstein (No♦ 12) (neben dem seiner Mutter) rühmt seine Verdienste um die Gesamtheit. Seine Frau Elkl ist am 9. November 1712 gestorben4). Der Sohn des David und der Elkl Kann war auch Landesdeputierter und fertigt bei der Versammlung in Butschowitz im Jahre 1709: 4) Gestorben 16. April 1691. Siehe S. Unna, Gedenkbuch der Frankfurter Juden S. 518, No. 19. *) Grabstein No. 8 bezeichnet sie als sehr wohltätig gegen Waisen und Bedürftige, die auch armen Bräuten helfend zur Seite stand. 4) Haskarah No. 38.

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