Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 106)
- Language
- German
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61 seiner Wirksamkeit? Wenn diese nach der des Lob Darschan anzusetzen, dann könnte es sich um einen Sobn des Lehrhausvorstebers Natan Heli*) (Hein), gest. 1629 handeln. Ausgeschlossen ist aber auch nicht — wenn Ch. b. N. zeitlich später anznsetzen — dass es sich um einen Sohn des gelehrten Frankfurter Gemeinde- Vorstehers Nathan Maas (gest. 1714), oder um einen Sobn des Dajan und Lehrhausvorstehers, des Verfassers von!בבין שלמד (Offenbach 1784) Nathan Maas 2) handelt, welch Letzterer schon 1754 als Dajan in Frankfurt wirkte und der Sohn vor ihm gestorbena) ist. Joel b. Mhrr Schemuel (aus Krakau?) gegen 1672 schon Rabbiner in Kromau. In Joel b. S. vermute ich den Schwiegervater des Jakob Eleasar Braunschweig, der Rabbiner in Kanitz und Rabbinatsbeisitzer im Rabbinatskollegium des Samson Wertheimer in Wien war. Miresch, die Gattin des Jakob Eleasar B., die am 23. April 1722 in Kanitz gestorben, wird Tochter des Gaon Joel genannt, zu jener Zeit wird Joel schon mit der Enlogie für Verstorbene bezeichnet. (Vgl. Wachstein, Inschriften II, S. 186 und Fleseh, Jahrbuch des traditionstreuen Rabbinerverbandes in der Slovakei, Jahr 1923, S. 61.) In den Responsen des David Oppen• heim שדת נשאל דוד S. 33—39 ist eine Antwort an ״הרב הגדול אב״ד ודם דקיק קרומנוי מהדיר יואל בעסק עגונה" gerichtet. Joel aus Kromenau fertigt die Anfrage: ״אדה מחד הק" יואל בלאיא מוה־רד שמואל זיל חונה ה קיק קוומנויד& Joel b. Schemuel scheint zum mähr. Landesrabbiner David Oppenheim in verwandtschaftlichem Verhältnisse gestanden zu haben, denn er sagt von sich מחר. Vergleiche C. Duschinsky תולדות הגאון ד דוד אופנהיימר דל, S. 57, n. 164. Auch Duschinsky bemerkt: ״אפשר שד יואל הוא חותנו של ד (יעקב) אליעזר ברונשוויג רב בביהמ״ד של ד שמשון ווערטחיימר אשר נזבירו להלן" und verweist dabei auf Wachstein, Inschriften II, S. 186, stutzt sich also auch auf meine Mitteilung (Wachstein, ibid. n. 2). Joel wird in der Grabschrift seines Sohnes Jakob in Kanitz (8. Jahrbuch der traditionstreuen etc«, S. 65) ״Joel aus Krakau“ genannt. Samuel Phöbus ba-Cohen, ben Ja&pa, ben Josua Falk, ben Alexander ב״ץ, Verfasser נ) Vgl. Horowitz, Frankfurter Grabsteine 8. 60, No. 584 und Dietz, Stammbuch der Frankfurter Juden, S. 389. a) 8. Horowitz, Frankfurter Grabsteine S. 501, No. 4228. 8) In der Kromauer Baskarah (No. 24) wird נתן ohne Enlogie für Verstorbene genannt.