Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XVII. (1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 94)
- Language
- German
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49 Bild 3: Der iiraelitiselie Tempel zu Salzburg (Innenansicht), innen an Ansehnlichkeit zu. Za den Spendern gehören: in erster Reihe der israel. Frauenverein, der sich, im Sinne des Paragraph 2 seiner Statuten, die Ausschmückung des Tempels zur Aufgabe stellte1), ferner Ignatz Glaser2 *), Adolf und Ida Kohna), Oswald Löwy4) u. a. m. In kultueller Hinsicht fand die gemässigte Richtung der Wiener Kultusgemeinde mit einem konservativen Einschlag des Ritus Einführung, was fortan so verblieb. Schon früher, im Jahre 1893, erfolgte auch die Errichtung des Friedhofes, nachdem zuvor, anfangs desselben Jahres, die Chewra-Kadischa (Beerdigungsbrüderschaft) ins Leben gerufen wurde5). Diese erhielt mit Nr. 6879 der Statthalterei am 20. Juli l) Im Laufe der Jahre spendete der Frauenverein: ein buntes Glasfenstor, eine Garnitur Thoraschmuck samt Bekleidung, ein kostbares Prochet (Bundesladenvorhang) und eine Pultdecke. *) Fabrikant Glaser spendete Dachziegel und Fensterglas. 9) Sie stifteten ein buntes Glasfenster. 4) Er spendete einen Kidduschbecher. ף Bei Gründung des Vereines am 27. Sept. 1893 hatte derselbe folgende Mitglieder; Bäck Moritz, Bernheim Sigmund, Engländer Theodor, Glaser Ignatz Jshrbuoh der J. L. G. XVII. 4